Grundsätzliche Irrtümer der Schularchäologie am Beispiel der menschlichen Psyche.

Grundsätzliche Irrtümer der Schularchäologie am Beispiel der menschlichen Psyche. 

R. Kaltenböck-Karow, 27. 06. 2013

Die Schularchäologie leistet eine große, in Teilen beschwerliche wie aufopfernde Arbeit mit der Begeisterung der Archäologen, die die Zivilisation der heutigen Menschheit und ihre grandiosen Anfänge der Antike, uns heutigen Menschen buchgleich aufgeschlagen hat.

Sie führt uns ein in vergangene Reiche, in die Strukturen, deren Lebensweise, erzählt uns von großen Kriegern, Kriegen und Königen und gottgleichen Pharaonen wie Cäsaren und vielem mehr. Sie hat Schätze und Tempel hervorgebracht, Vasen und Bildnisse von unerhörter Handwerksfertigkeit wie Kultur, großer Denker und Texten, die eines Shakespeares würdig wären.

Was sie nicht bis heute macht ist die Erkenntnis der psychologischen Grundstruktur des Menschen in ihre archäologischen Funde, Ausgrabungen und deren Zuordnung wie Bewertungen, wirklich einzubeziehen. Unter Ausblendung dieser Grundsätzlichkeiten, die eben die Geschichte der Menschen, ihrer Reiche der Vergangenheit wie ihrer  Kulturdenkmäler inhaltlicher Art immer wieder in eine ungewisse Erklärungsnot und deshalb eben auch zu häufig in eine falsche Interpretation abdriften lassen, sind viele Irrtümer und Falschzuordnungen der Archäologen bis heute begründet.

Dieses zeigt sich insbesondere der immer wieder herhaltenden Notwendigkeiten der Archäologen, Alles was nicht klassifizierbar ist, irgendeiner nebulösen Gottheit zuzuordnen. Sei es dem Sonnengott der Inkas in Form seiner Führung, sei es dem Jaguargotteskult, dem Maisgotteskult, sei es sonstigen Götterkulten oder wie z.B. der gottgleichen Erhöhung als Pharao oder Cäsar.

Aus der Neurologie wissen wir jedoch, die Menschen sind seit gut 100.000 Jahren so wie wir heute sind. Mit all ihren Nöten, Denkmustern und neurologischen Grundstrukturen. Sie verhielten sich einst wie heute am Stammtisch genauso. Und genauso sind ihre Gesellschaftsstrukturen, Standesstrukturen bis heute, aufgebaut. Der einzige Unterschied ist die Wissensstruktur wie das etwas andere Lebensumfeld. Der Mensch hat sich bis heute mental wie psychisch nicht weiterentwickelt. Er hat heute nur mehr Technik, sich selbst auszulöschen. Wie auch jede Generation so um Zyklus von 50 Jahren dazu neigt, die Erfahrungen ihrer Großeltern zu vergessen und die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen.

Schauen wir uns nun die Aussage der Wissensbringer an die einst aus dem Himmel zu den Menschenkindern herabstiegen um Ihnen die Zivilisationsstrukturen und das Wissen zu vermitteln „sich die Erde Untertan“ zu machen und „kein Bildnis der Götter“ herzustellen, so fällt uns heute auf, die Strukturen der Reiche, der Entstehung von Klassen, Adelsstrukturen wie Kaiser und Gottesfürsten, wiederholen sich ständig und sind in der Begründung der Zivilisation ungewollt angelegt. Denn sie sind schlicht ein Spiegelbild einmal der Veranlagung des Menschen schlechthin, wie sie auch ein Ergebnis des Vergessens des Ursprunges sind in Bezug auf die vorgelebte und erlebte Anfangssituation im Umgang mit den „Wissensbringern“, die dann in der Erinnerung zu Göttern aufstiegen.

Insbesondere die Pharaonen, deren Begriff einst nur der „Hüter des Wissens“ war, also der Chef der Glaubenskonkretation der damaligen Anfangszeit der ägyptischen Entwicklung als Hüter der Hinterlassenschaften der „Götter“, löste sich dann von der eigenen Kaste der Wissenshüter die zur Religion aufstieg und wurde so eine Art Gottkaiser für sein Volk.

Und diese Entwicklungen wie Zuordnungen haben bis heute Bestand. Die Pharaonen wurden für die später westlichprägende Welt der ganzen Welt durch die Cäsaren abgelöst dessen Name dann zum Kaiser avancierte. Und noch der deutsche Kaiser nach der Aufklärung bezog sich ausdrücklich auf eine gottgleiche Begründung. Ähnliches findet man in allen uralt- wie alten Kulturen auf der ganzen Welt. Und alle verweisen eigentlich auf einen einheitlichen Ausgangspunkt.

So ist auch die Adelsstruktur wie alle Reiche davor bis heute in allen Gesellschaften auf Stände aufgebaut, die sich einst aus dem Vorbild der Götter, Obergötter wie Untergötter der vorgelebten Kommandostruktur der Götter aus dem Himmel steigend, ableiten lassen. Der Mensch hat sich aufgrund seiner Art nunmehr durch Anpassung wie Erfolg sich diese Unterscheidungen zu Nutze gemacht und so seinem Naturell nachlebend, entsprechend von Geld, Einfluß und dann auch Macht, sich seine Anerkennung und Bevorzugung in der sich bildenden Gesellschaft ausgebildet, die dann über die Jahrtausende zur Grundstruktur aller menschlichen Gesellschaften wurde. So entstanden Gottesfürsten, deren Königreiche, der Adelsstrukturen, dann im Mittelalter die Ständestrukturen des Handwerkes wie der Hanse und heute der Politparteien vom Präsidenten, seinen Ministern bis zu den Beamtenabstufungen und dem dann folgendem Volke.

Nun sagten einst die Götter, der Mensch solle sich die Erde Untertan machen wie er auch kein Bildnis von Gott machen solle. Auch steht geschrieben, da der Mensch aus der Rippe Gottes geschnitten sei, er ihm in so vielem gleich komme. In diesem Zusammenhang ist es nur verständlich, wenn eben die „Wissensbringer“, die in der Erinnerung der Menschheit zu Göttern und dann Gott mutierten, die ersten beiden Zitate mit auf den Weg gaben. Denn sie wussten um die Psychologie der Menschen wie ihrer selbst.

So kann man mit heutigem Wissen den Satz „sich die Welt Untertan“ machen nur so übersetzen, sich der Recourssen der Welt zu bedienen ohne die Welt zu zerstören, um zu Gott aufzusteigen. Und um zu Gott aufzusteigen, solle man sich kein Bildnis von ihm machen, da man sich von sich selbst als Gott eben kein Bildnis machen solle. Denn die Menschen haben nur sich selbst und sind eben so wie Gott. Denn wir sind die Kinder der Wissensbringer, aus ihrer Rippe geschnitten! Und kein Vater wird sich seinem Kinde gegenüber als Gott ausgeben wie kein Kind seinen Vater als Gott ansehen soll. Und genau diese Grundsätzlichkeiten von Zivilisationsregeln, haben die Wissensbringer den Menschen mit in ihre Wiege gelegt.

Es ist also Aufgabe der heutigen Archäologie, eben genau diese psychologischen Erkenntnisse, wie Menschen von einst bis heute immer noch gestrickt sind und ticken, in die Überlegungen der Bewertung von Zuordnungen der Archäologie, speziell wenn es um Unbekanntes geht mit Altersangaben wie Arten, die in keiner Weise heutigen Menschen, der Antike wie der Zeit menschlicher heutiger Zivilisation zuzurechnen sind, in diesem Kontext zu sehen und die Prähistorie wie die Überlieferungen, Sagen, Legenden und Volksmythen anzuerkennen. Es ist also unabweislich notwendig, beide Dinge, also die  psychische Struktur des Menschen wie seiner Legenden in die Auslegung und Bewertung der Archäologie mehr denn je in den Fordergrund der Forschung zu stellen. So kommt man dann auch der Wahrheit der Vergangenheit leichter näher als noch heute und man muß nicht mehr einfach „Einiges“ einfach nur ignorieren und ausblenden weil es in die bisherige Auffassungen nicht passt oder nur störend hineinwirkt, sondern die Prähistorie genau so sehen, wie sie uns vorliegt mit ihren Sagen, Legenden und Unmöglichkeiten. Die Wissensbringer waren da und haben uns Menschen zu dem gemacht, was wir heute sind.

Aufgrund der vielen Belege speziell der Privatforschungen auf diesem Sektor ist heute von dieser Ebene nicht mehr zu beweisen, das sie Recht haben, sondern die heutige Schularchäologie muß beweisen, das es nicht so ist! Nur so kann man die Wirklichkeit herausfiltern!

Siehe auch www.weltraumarchaeologie.com  wie die Bücher von Kaltenböck-Karow, die sich genau mit diesen Themen in globalisierter Weise mit den Mitteln der Techniken der Neo-Logiker auseinandersetzen. Es kommt dort zu überraschenden Sichtweisen, die ein „Neuland des Denkens“ (frei nach Prof. Vester), erzeugen können.

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