Die Irrtümer der Apokalypsendarstellungen

aus http://www.weltraumarchaeologie.com/Aufs.ae.tze.htm

 

Die Irrtümer der Apokalypsendarstellungen

R. Kaltenböck-Karow, 28. 09. 2013-09-27

Es gibt sehr viele Bücher und Betrachtungen zu den Apokalypsen. Und Alle beschäftigen sich mit entweder esoterischen Sichtweisen bzw. sie fließen in Religionen ein. Selbst philosophische Betrachtungen gibt es zu diesen Themen. Und sie reichen auch weit über die Ursprungstexte z.B. der christlichen Religionen hinaus wie sie kein Alleinanspruch der christlichen Religionen darstellen.

Deshalb betrachten wir uns einmal die Übersetzung in z.B. www.wikipedia.de, die eben auf all diese Textwurzeln Bezug nehmen.

Dieser Artikel behandelt die Apokalypse als Literaturgattung. Zu weiteren Bedeutungen siehe Apokalypse (Begriffsklärung).

Apokalypse (griechisch: ποκάλυψις, „Enthüllung“, wörtlich: „Entschleierung“ vom griechischen κάλυψις= „verschleiern“, im Christentum übersetzt als „Offenbarung“) ist eine thematisch bestimmte Gattung der religiösen Literatur, die „Gottesgericht“, „Weltuntergang“, „Zeitenwende“ und die „Enthüllung göttlichen Wissens“ in den Mittelpunkt stellt. In prophetisch-visionärer Sprache berichtet eine Apokalypse vom katastrophalen „Ende der Geschichte“ und vom Kommen und Sein des „Reichs Gottes“.

Im weiteren Sinn kann auch säkulare Literatur, „Science Fiction“ etwa, die charakteristischen Merkmale einer „Apokalypse“ haben.

Der Begriff Apokalyptik bezeichnet den gesamten Vorstellungskomplex, der in den „Apokalypsen“ zum Ausdruck kommt. Der theologische Fachterminus für prophetische und apokalyptische Zukunftserwartungen ist Eschatologie.

Apokalypsen reagieren oft auf konkrete historische Ereignisse und beziehen sich darauf. Sie schildern radikale innerweltliche Veränderungen in Metaphern des Weltuntergangs oder deuten sie geistlich, indem sie sich auf eine endzeitliche Äonenwende und das göttliche Endgericht beziehen. Dazu verwenden sie eine metaphorische und mythische Sprache: Historische Nationen, Personen und Ereignisse werden als Symbole und Bildmotive – häufig als „Tiere” – beschrieben. Oft erscheinen Engel als Offenbarer der Zukunft oder Deuter der Zukunftsvisionen. So ist ihre Enthüllung eng mit einer Engelslehre (Angelologie) verbunden. Apokalypsen sind also theologische Geschichtsdeutungen, die die kommende Geschichte aus der vergangenen und die vergangene von der zukünftigen her zu interpretieren suchen und so ein umfassendes Bild vom Weltlauf entwerfen.

Antike

Schon bei den antiken Schöpfungsmythen Assyriens und Babyloniens, z. B. dem Gilgamesch-Epos, tauchen apokalyptische Vorstellungen auf. Im ZoroastrismusPersiens wird die Idee eines Endkampfes zwischen „Gut“ und „Böse“, „Licht“ und „Finsternis“ geprägt. Von dort aus drang sie in den Hellenismus ein.[1] Im normannischen Kulturkreis ist der Weltuntergang als Ragnarök – Schicksal der Götter – bekannt.[2]

Judentum

Als Literaturgattung hatte die Apokalypse ihre Blütezeit im Judentum des zweiten Tempels (539 v. Chr.) bis zu dessen Zerstörung (70 n. Chr.). Spätere apokalyptische Literatur knüpfte meist an vorgegebene biblische Überlieferungen an. Streng genommen ist die Apokalyptik in der biblischen Überlieferung von der Prophetie zu unterscheiden: Der Prophet spricht im Namen Gottes ein Wort der Mahnung, des Gerichts oder der Verheißung in eine bestimmte geschichtliche Situation des Gottesvolkes hinein (z. B. Jes 7,1-16 EU). Der Apokalyptiker hingegen vermittelt mit Hilfe einer bildhaften Sprache einen göttlichen Plan zum Ablauf der Geschichte der Welt bis zum Endgericht und der Erschaffung einer neuen Welt hin (z. B. Dan 7,1-15). Dabei hilft dem Apokalyptiker ein überirdischer Vermittler, ein Engel oder eine göttliche Stimme, bei der Deutung der Bilder, die er gesehen hat (z. B. Dan 7,16-28 EU).

Endzeiterwartungen begegnen schon im 8. Jahrhundert v. Chr. in der frühen Unheilsprophetie: Amos kündete im Nordreich Israel einen „Tag JHWHs“ an, der „Finsternis, nicht Licht“ für Israel bringen werde (Am 5,18-20 EU). Micha verkündet Ähnliches im Südreich, verbunden mit einer endzeitlichen „Völkerwallfahrt“ zum Zion, dem Tempelberg in Jerusalem (Mi 4,2-4 EU). Jeremia greift 200 Jahre später auf Michas Unheilsprophetie zurück; seine Prophetie bezieht sich auf die politischen Ereignisse bis zur ersten Tempelzerstörung und Exilierung der judäischen Oberschicht (586 v. Chr.).

In der exilischen Prophetie Israels werden innergeschichtliche Gerichte, die Fremdherrscher an Israel vollstrecken, mit einem Völkergericht verbunden und universalisiert (z. B. Jes 2 EU, Joel 4 EU). Auch die Messiaserwartung ist tendenziell apokalyptisch, da der Messias die Unrechts- und Gewaltgeschichte der Welt abbricht und zu einem gerechten Ende führt (Jes 9 EU)). Bei Jesaja wird der Messias als Weltrichter dann schon mit der Vorstellung einer endgültigen Verwandlung des ganzen Kosmos einschließlich der Naturgesetze verknüpft (Jes 11 EU).

Bei dem späteren Exilspropheten Ezechiel (Hesekiel) wird die Verkündigung des nahenden Endgerichts (Ez 7 EU) mit Visionen verbunden, die auf vergangene Geschichte zurückblicken und diese „vorhersagen“: nicht nur die „Greuel“ (Ez 8 EU), die die Zerstörung des ersten Tempels (Ez 9 EU) und den Untergang des Königtums (Ez 19 EU) herbeiziehen, sondern auch den Sieg Nebukadnezars über Ägypten (Ez 29-32 EU). Noch unverbunden damit tritt nun auch die Vorstellung einer jenseitigen Totenerweckung (Vision Ezechiels, Ez 37 EU) hervor. (……)

 

In diesem Auszug ist der rote Faden der Betrachtungen zu erkennen. Selbst der Bezug auf die vorgestellte Wechselwirkung zwischen Vergangenheit und Zukunft und den daraus resultierenden Überlegungen frühester Denkarten frühester Kulturen läßt erkennen, letztendlich geht es in irgendeiner Weise immer um ein Strafgericht und den Sündenfall der Menschheit.

Es gibt aber bis heute  offensichtlich nur eine Auseinandersetzung mit der Apokalypse und ihrer Herkunft, die im Spiegel heutigen Wissens der Astrophysik, der Quantenphysik wie der Forschung bis hin zum „Gottesteilchen“ des CERN-Institutes reicht. Das ist umso bedauerlicher, als das wir heutigen Menschen eigentlich so weit sein sollten, die Welt mit unserem Wissen um Physik, Geologie, Astrophysik wie der Entwicklung des Universums, unseres Sonnensystems wie der Historie der geologischen Entwicklung mit seinen Verwerfungen des Planeten Erde, beurteilen zu können.

Und nach diesen jüngsten Analysen geht die Apokalyptik mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf Vorkommnisse zurück, die in der Prähistorie in der Tat geschehen sind. Sie berichten von Verwerfungen in unserem Sonnensystem, das ganze Zivilisationen hat vergehen lassen. Und diese schrecklichen Ereignisse finden sich wieder in den alten Überlieferungen, die nur durch Weitergabe der Überlebenden dieser Weltenkatastrophe der nun nachfolgenden Menschheit als Erinnerung an ihr eigenes Vergehen, hinterlassen wurde.

Nur hiervon berichten die Apokalypsen. Und nur mit heutigem technisch-pyhsikalischem Verständnis ist die Apokalyptik zu deuten. Alles Andere sind esoterische wie christliche Vernebelungen der Geschichtsschreibung der Menschheit, die von einem Strafgericht berichten. Sind wir nicht Gott gegenüber Gehorsam. Dabei liegt es an uns heute, diese Überlieferungen richtig zu übersetzen und Lehren daraus zu ziehen, die empfindliche Erde wie das Spektrum, in dem die Erde sich bewegt, richtig anzugehen und zu überlegen, wie ein erneuter Untergang, aus welchen Gründen auch  immer, auf dem Planeten Erde für die Spezies Homo-Sapiens, zu verhindern ist.

Und diese Analysen zum Thema finden sich ausführlich in dem Buch: „Mythos Apokalyptik – Offenbarungen“-  „Im Spiegel der Weltraumarchäologie“ Untertitel: „Götter – Katastrophen und Gelehrte“ ISBN 978-3-8442-2839-5

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