Chinas prähistorische Globalisierungsgeschichte

Chinas prähistorische Globalisierung

http://www.weltraumarchaeologie.com , 02. 10. 2013

 

SVEN HEDIN
(1865 – 1952)
“Vielleicht glaubt man mir, wenn ich vor Gott beteuere,
daß ich keine Zeile niederschreibe, die nicht Wahrheit,
ist, und daß ich nichts anderes schildere, als was ich
mit eigenen Augen gesehen habe.” (Sven Hedin)
**************************************
“Sven Hedin war der vielleicht letzte große Reisende.
Was heute noch zu erforschen ist , bedarf keiner
einsam ins Leere vorstoßender Männer mehr.”
                                              (A. E. Johann)

 

Was eigentlich lange bekannt ist und sein sollte, wird heute immer wieder als Sensation der neuen Archäologen dargestellt, nur weil sie etwas ausgebuddelt haben und damit meinen etwas Neues beweisen zu müssen resp. zu können. Denn China war und ist immer im Gesamtkontext globaler Zivilisationsentwicklungen eingebunden gewesen und  hat nie die eigenständige Entwicklung genommen, die ihr immer wieder angedichtet wurde.

 

Die Einschließung des eigenen Wirtschaftsraumes nach der Vereinigung Chinas und dem Bau der chinesischen Mauer, kann darüber nicht hinwegtäuschen. Denn es war keine kulturelle Abkoppelung von den globalen Einflüssen, sondern ausschließlich zum Schutz des Reiches und seines Wohlstandes vor den Neidern an der eigenen Grenze.

 

Prof. Otto Karow aus „Der kosmische Symbolismus und die Gebundenheit des menschlichen Denkens an den Kosmos“ (S. 583 bis 608):

 

„innerhalb eines weiten, die ganze Erde umspannenden Kulturkreises entstand nach Sir Marschall u. A. ein Kulturkreis, der den Vorderen Orient, die Mittelmeerländer, den unteren Donauraum und auch Indien umschloß. Sir Marshall sieht demnach die Induskultur als Bestandteil einer größeren Zivilisation en, die sich über den afroasiatischen Gürtel ausbreitete und eine Verwandtschaft zeigte mit den Kulturen Westpersiens und Mesopotamiens, der bis in die afro-asiatischen Zivilisationen mit den Kulturen Nordafrikas und Südwestasien bis hin in die chinesischen Provinzen Honan und Chil-Li Ausstrahlung nahm.  Dieses läßt sich alles an dessen viertausendjährigem Wachsen und Bestehen durch ein instruktives und leicht überschaubares Bild geistiger Kulturentwicklung, insbesondere des Symoblismus wie der Schrift und Sprachentwicklung, die eng am Symbolisms gekoppelt ist, nachweisen.

 

So wissen wir heute aus den Legenden, Religionsentwicklungen wie der Gottesschau über den vor genannten Raume hinweg, einen Zusammenhang in Entwicklung und Ursache. Wobei unabhängig der Ursache gleichzeitig der Einfluß der Ekliptik wie der Eigenbeobachtung wie der Jahreszeiten, hier vergleichende Grundlage ausübt. (Sonnenwege, Neigungen, veränderliche Jahreszeiten, Sternenbewegungen wie Mondeinfluß)

 

Nach Waldschmidt zeigen die Ausgrabungen in Alt-Indiens „entwickelte Stadtkulturen, deren Hauptblüte um 2300-2220 vor Chr., also vor der indogermanischen Zeit liegt. Nach jüngsten Ausgrabungen dieses Raume, so im heutigen Pakistan, kann man diese Daten bis vor die indogermanischen Eroberungen rückdatieren in einen Zeitrum bis gute 5000 Jahre BC. Und diese Ausgrabungen deuten darauf hin, das diese Einflüsse bis weit in das Dach der Welt, also bis nach China hineinwirkte. Und beide Einflüsse dürften in die vorarisch-indische Kultur, und demnach auf ältere südonaler, bwz. äquatorialer Kulturgrundlagwe und unabhängig von der arischen Kultur entstanden sein. Ihre Anfänge verloren sich bis heute in der Vorgeschichte. Doch zeigen jüngste Funde hier Verbindungen so um 6000 Jahre BC, die in der Tat Einflüsse europäischer Kulturen wie Völker z.B. der Kelten, in China belegen.

 

Siehe auch:

 

Besiedelungsgeschichte

 

Viele archäologische Spuren sind durch die Trockenheit gut konserviert. So sind in der Taklamakan einige versunkene Städte zu finden, die entweder durch Wüstenausbreitung und Sandstürme unbewohnbar wurden oder deren Zuflüsse ausgetrocknet sind. Die archäologischen Funde deuten auf tocharische, hellenistische und buddhistische Einflüsse hin. Die Forscher und Entdecker Nikolai Michailowitsch Prschewalski, Aurel Stein, Albert von Le Coq, Paul Pelliot und besonders Sven Hedin beschrieben die Gefahren der Reise und die untergegangenen Städte der Wüste.

 

Neben Städteruinen wurden bisher auch mehr als 100 Mumien in der Region gefunden, von denen einige mindestens 4000 Jahre alt sind. Die ältesten dieser Mumien weisen erstaunlicherweise europide Merkmale auf. Verschiedene Grabbeigaben und andere Artefakte weisen auf indoeuropäischen Ursprung hin, sodass daraus geschlossen werden kann, dass im Zuge der Ausbreitung der Indoeuropäer diesen zugehörende Gruppen von Menschen hierher gewandert sind und sich hier niedergelassen haben. Möglicherweise waren diese Menschen die Vorfahren der später hier bezeugten Tocharer.

 

Später wurden die Oasen der Wüste von Turkvölkern bewohnt. Während der Tang-Dynastie wurden die Osttürken erstmals besiegt, und China konnte damit seinen Einfluss auf die wichtige Seidenstraße ausweiten. Die Seidenstraße war in dieser Region zweigeteilt: ihre Teilstrecken führten am nördlichen und südlichem Rande der unzugänglichen Taklamakan entlang. Phasen der chinesischen Herrschaft waren von der Herrschaft von Osttürken, Mongolen und Tibetern unterbrochen. Die heutige Bevölkerung besteht auf dem Land hauptsächlich aus den Turkvölkern der Uiguren und den Kasachen, während die größeren Städte inzwischen überwiegend von Han-Chinesen bevölkert sind.

 

Entdeckungsgeschichte

 

In Europa geriet die Taklamakan das erste Mal 1888 (laut anderen Quellen 1889) ins Blickfeld. Nach dem Mord an dem britischen Händler Andrew Dalgleishs im Himalaya flüchtete der Täter entlang der Wüste. Der einen zweiten Anschlag überlebende Bowers verfolgte den Täter und stieß in einer Oase auf alte Schriftstücke. Sie waren in einer indischen Sprache aus dem 5. Jahrhundert verfasst und handelten von einer Stadt im Wüstensand. Sie gelten als erste buddhistische Dokumente, die den Einfluss der damaligen indischen Kultur beweisen.

 

1895 machte sich der Entdecker Sven Hedin auf seine Reise zur Durchquerung der Wüste. Bei der Durchquerung kam er wegen Wassermangels nur knapp mit dem Leben davon. Die dramatische Reise wurde zu einem bis heute anhaltenden Mythos. Der Extremsportler Bruno Baumann wagte am 8. April 2000 eine Reise durch die Wüste, um die Hintergründe von Hedins Reise zu erkunden und überlebte ebenfalls nur knapp. Sven Hedin fand damals die Überreste von Dandan Oilik, einer in der Wüste versunkenen Stadt. Dortige Wandmalereien zeigten indische, griechische und persische Einflüsse.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Taklamakan

 

DER MUMIEN-BEWEIS

 

Europäer herschten im alten China. Seit 20 Jahrem kommen im nordwestchinesischen Tarimbecken immer mehr fantastisch erhaltene Trockenmumien ans Licht, die bis hin zur Kleidung verblüffend europid wirken. Sie erschüttern die These, daß die chinesische Hochkultur sich allein aus sich selbst entwickelt hat.

 

(Tocharische Mumie aus Nordchina mit blonden Haaren)

 

http://indogermanen.de.tl/Die-Indogermanen-in-Ostasien.htm

 

http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=10094000

 

Das blonde Volk in der Taklamakan

 

von Erich Meinecke (Hohe Warte 2001)

 

Der Spitzhut geht um! (1800 v. bis 750 n. Ztr.)

 

Taklamakan! Wenn man auf der Landkarte von der indischen Hauptstadt Neu Delhi eine Linie mit dem Lineal hoch zur russischen Stadt Irkutsk am Baikalsee zieht (im Süden Sibiriens), dann überspannt man grob 3200 Kilometer. Dann überspannt man zugleich den genau zentralen Teil Asiens: die Taklamakan. Dies ist jene Wüste, an die sich im Osten die Wüste Gobi, die heute schon mit ihren Sandstürmen die chinesische Hauptstadt Peking bedroht, anschließt. Taklamakan und Gobi sind Teil jenes Wüstengürtels unserer Erde, der sich nach Westen bis zur Sahara zieht und sich gegenwärtig immer mehr ausdehnt.

 

Taklamakan – hier führte die Seidenstraße, jener uralte, sagenumwobene Handelsweg von Persien und Indien ins Innere des früher weitgehend unbekannten China. Taklamakan. Hier erlebte der Abenteurer Sven Hedin ungefähr gleichzeitig mit Fritjof Nansen (in der Nordpolarregion) und Ronald Asmundsen (am Südpol) die letzten aufregenden Entdeckungsreisen auf dieser Erde. Taklamakan – und hier, tausende von Kilometern vom westlichen Europa entfernt, lebte vor 4000 Jahren und noch vor 1500 Jahren ein Volk von großgewachsenen, blonden und blauäugigen Menschen. Ein friedliches Volk von Bürgern, Bauern und Handelsleuten, von waffenlosen Pferdezüchtern: Die Tocharer.

 

Woher sie kamen? Kein Mensch weiß es bis heute. Wohin sie gingen? Verschwunden vom Erdboden, verschluckt von der Wüste. Nur die wüstengetrockneten Mumien dieses Volkes gibt die Taklamakan gerade in den letzten Jahrzehnten wieder und immer wieder frei. Mumien eines blonden und blauäugigen Volkes, das mehrere tausend Jahre lang am Nordwestrand des chinesischen Reiches lebte? Ist dies möglich? – Und nun wanderte erstmals wenigstens ihre Kleidung, die noch selbst im inneren Asien so europäisch anmutet, wieder zurück nach Europa. Sie wird gegenwärtig (bis zum 4. November 2001) auf einer Ausstellung im bernischen Riggisberg in der Schweiz gezeigt. (1, 2)

Noch im Mittelalter hieß das Land »Tocharistan«

http://diki.heliohost.org/taklamakan.htm

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