Der kosmische Symbolismus und sein Einfluß geistig-kultureller Entwicklung bis heute.

Der kosmische Symbolismus und sein Einfluß geistig-kultureller Entwicklung bis heute.

R. Kaltenböck-Karow, 10. 10. 2013

 

Der kosmische Symbolismus verliert zunehmend in der heutigen sogenannten aufgeklärten, materialistisch-technischen Welt an Bedeutung. Das liegt einmal daran, als das man sich von alten Einflüssen frei gemacht hat und die geistige Entwicklung der heutigen Gesellschaften zunehmen im Rationalen verankert sind und zum Anderen daran, das es eine Globalisierung wie einen Aufbruch in das Universum gibt, der durch Quantenforschung wie Astrophysik begleitet, die alten Leitsymbole von Sonne wie Ekliptik ersetzt. Der kosmische Symbolismus als Lenker der geistig-zivilisatorischen wie religiösen Entwicklung  ist überholt.

 

Dennoch hat er Jahrtausende die Entwicklung der Welt global geprägt und gesteuert und überall in der Welt sind seine Symbole zu finden, die belegen, wir Menschenkinder waren auch schon immer Kinder des Kosmos. Es gibt abertausende Symbole über alle Kontinente wie Gesellschaften hinweg, die auch vor dem Bestehen von Gesellschaften schon bestanden und bestehen, die immer wieder die gleichen Leitmotive von Sonnenaufgang, -Untergang, der Ekliptik wie der Jahrzeiten bis hin zur Entwicklungen von Gesellschaften und der Schrift, genau daraus schöpfen.  Das berühmteste Zeichen der heute sogenannten westlichen Welt ist das Kreuz und aus dem asiatischen Raume das „Jing- und Jang-Symbol“. Beide stehen im Zusammenhang und haben die gleichen Wurzeln. Die Tag- wie Nachtgleiche wie das Kreuz des Nordens und seinen Entsprechungen.

 

Sehen wir, was Prof. Otto Karow in seinem Lebenswerk „Der Kosmische Symbolismus Und Die Gebundenheit Des Menschlichen Denkens An Den Kosmos“ dazu sagt:

 

„Blickte man hiernach auf die Hinterlassenschaften der vor- und frühgeschichtlichen Völker, so sah man überraschenderweise das, was sich vorher auf volks- und völkerkundlicher Basis noch in der Gegenwart, bzw. in der Neuzeit zeigte, sich nun auch in ferner und fernster Vergangenheit in derselben weltweiten Verbreitung wiederholen.

Dagegen schien der Naturalismus der steinzeitlichen Plastiken und Malereien so sehr aus dem Rahmen dieser „geometrischen Kunst“ heraus zu fallen, daß er als etwas Fremdartiges empfunden wurde und seine Werke – auch ihrer verblüffenden künstlerischen Höhen wegen – die Vorstellung scharf voneinander getrennter Kulturen – hier einer geometrische, dort einer naturalistischen- aufkommen ließ. Bald zeigte sich, das dieser Naturalismus auch in Verbindung mit geometrischen Motiven auftritt, und schließlich hat er eine im allgemeinen ziemlich übereinstimmende Erklärung gefunden, der nicht mehr viel Neues hinzuzufügen sein dürfte: Der Naturalismus war an besondere Aufgabenstellungen gebunden; er hat nichts mit jenem geometrischen Formenkomplex zu tun, schließt ich aber nicht aus, kann also auch neben ihm einhergehen……“

 

Wie wir heute in der allgemeinen Wissenschaft erklärt bekommen, so geht man davon aus, die Intelligenz des Menschen hat keine über jahrmillionen Jahre kontinuierliche Entwicklung genommen, sondern irgendwie war sie plötzlich da. Über den Zeitraum des Einritts von Intelligenz des Menschen, der zu gesellschaftlichen Strukturen, Denkmodellen, Städtebildungen, gestalterischem Bauen wie Kunstwerke schaffen befähigt war, ist noch keine Klarheit eingetreten. Nach heutiger Erkenntnis jedoch geht dieser Zeitpunkt immer weiter in die Vergangenheit zurück. Generell wird jedoch das erste auftauchen von Symbolen der Steinzeit angenommen, wo dieser Prozeß einsetzte. Wieso aber dann in der Archäologie nicht anders bis heute zu begründen, die Stadtbildungen, Zivilisationsschübe, Religionsschübe und den damit hohen intellektuellen Graden auch philosophischen Denkens und Schreibens wie Dichtens, das unserer heutigen Zeit  in nichts nachsteht, so urplötzlich auftauche konnte, ist nach wie vor in der klassischen Wissenschaft ein Rätsel.

 

Sehen wir die Forschungen von Prof. Otto Karow und seines Enkel, so ist das jedoch erklärbar. Denn es hat sich gezeigt, die Intelligenzwerdung fand so ungefähr vor hundert tausend Jahren statt. Und diese steinzeitlichen Entwicklungen scheinen nach heutigen Funden und sonstigen Ergebnissen konstant gewesen zu sein. Es hat sich keine Entwicklung feststellen lassen, die das plötzliche Auftreten der Stadtgesellschaften und –Staaten erklären könnte. Man ist eigentlich in der Steinzeit verhaftet geblieben, wie sich auch an vielen Steinzeitgebilden belegen läßt.

 

Nehmen wir die Überlieferungen jedoch der plötzlich aufgetretenen Gesellschaften in der Welt, so zeigt es sich, daß hier ein Eingriff in die Menschheit von Außen stattgefunden hat in der Weise, wie es die alten Überlieferungen weltweit belegen.  Diese Zivilisationsentwicklung dokumentiert sich ohne Übergang plötzlich mit Zivilisationsregeln, die in Religionen einflossen, die wiederum ein Gemengelage der davor liegenden Zeit mit ihrem kosmischen Symbolismus nun mit den neuen Erfahrungen der Wissensbringer, eine Symbiose eingingen. Und dieser Zeitrum ist bis heute so um 12.900 Jahre zurück zu datieren, wobei die jüngsten Ausgrabungen zivilisatorischer Stadtkultur bereits bei ca. 10.000 Jahren angelangt ist, sehen wir die Ausgrabungen z.B. um Göbekle Tepe.


Der eigentliche Einschnitt in die durch Außen vorgenommenen Steuerungen der menschlichen Zivilisation wie ihrer Entwicklung erscheint jedoch einen großen Rückschlag wie Einschnitt durch die Sintflut erhalten zu haben. Denn erst danach kamen die  Wissensbringer, die zu Göttern der heutigen Zeig aufstiegen zurück, um ihr Werk erneut anzuschieben.

 

Aus dem gesamten Rahmen der menschlich-zivilisatorischen Entwicklung sind jedoch die Megalithfunde zu werten, die nicht in den Zyklus dieser Entwicklung der Homo-Sapiens passen und von einer anderen Zeit berichten, die offensichtlich Millionen von Jahren in der Vergangenheit anzusiedeln ist und von einer untergegangenen Zivilisation oder Kolonie außerirdischer Wesen Zeugnis ablegt. Denn die Artefakte architektonischer wie technischer Art, die diese Blöcke und Hinterlassenschaften wie ihrer von Urgewalt zerrissenen Standorte und Bauten erzählen, können nicht von unseren Vorfahren der Steinzeit erstellt worden sein. Das widerspricht jeglicher logistischer Möglichkeit, Kraft, Körpergröße wie eigener Art später zu bauen.

 

Selbst die steinernen Zeugnisse unserer Art belegen einen außerirdischen Einfluß,. Es würden Frühkulturen menschlicher Art niemals derartige Großartigkeiten von Palästen, Monumenten und Pyramiden anlegen,  die alle kosmische Ausrichtung belegen wie Auskünfte zum Kosmos wie zur Mathematik belegen, die schlicht der heutigen Menschheit nicht angelastet werden können. Es sind und waren Auftragsarbeiten für die sich entwickelnde Menschheit späterer Generationen, die das alles entdecken mögen um zu begreifen woher sie selbst kommen und wohin sie gehen könnten.

 

So bezeugen einmal der kosmische Symbolismus bis in jüngste Tage die Gebundenheit menschlichen Denkens eben an den Kosmos, der sich in der heute religiösen Symbolik, in der Architektur alter Sakralbauten wie in der Schrift und Buchstabenentwicklung wieder finden läßt wie eben auch Glaube und Religion untrennbar damit verbunden sind. Aber eben auch der Humanismus, die Philosophie wie Zivilisationsregeln eben nebenher sich entwickelten durch Anschub von Außen. Und beide Entwicklungen sich heute in allen Religionen und Gesellschaften belegen lassen.

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