Kosmischer Symbolismus, von Leitmotiven zur Kunst wie Geistesentwicklung

aus http://www.weltraumarchaeologie.com/Aufs.ae.tze.htm

 

 

 

Kosmischer Symbolismus, von Leitmotiven zur Kunst wie Geistesentwicklung
R. Kaltenböck-Karow

Über die Leitmotive und der Uranfänge der Symbolentwicklung dieser, unserer Welt bis hin zur Schrift wie deren Wechselwirkung ist in dem Aufsatz: „Der kosmische Symbolismus und sein Einfluß geistig-kultureller Entwicklung bis heute“ eingegangen. Diese sind im Wesentlichen das Kreuz wie das „Ying- und Yang“, woraus sich die Entwicklung der Ekliptik ablesen läßt. Diese Leitmotive gehen aufgrund vorliegender Forschung auf Urzeiten zurück und laufen mehr oder weniger variiert über alle Zeiten und Völker hinweg, wobei bald diese, bald jene Motive bevorzugt und zu regionalen Sonderformen –oft figürlich-wesenhafter Art – aus – oder umgestaltet wurden.

Götterkreuze, Grundmotiv ägyptischer Religionskreuze

aus http://www.erratiker.ch/spezial/kreuzsymbole.htm
   Ursprung: aus den Wegen der Ekliptik abgeleitet.
Asien, Symbol der Tag- und Nachtgleiche

Wie die Inschriften z.B. auf assyrischen Tafeln, Fragmenten und Überlieferungen die Gedanken und das Wissen von Mesopotamien und die Hieroglyphen von Ägypten für jahrtausende die Geschichte des ältesten Kaiserreiches bewahrt hat, so haben z.B. die Indianer in einer viel schlichteren Weise in alten Zeiten ihre Mythen und Geschichten auf ihren Korbwaren symbolisiert. Der Korb ist häufig nur dazu hergestellt, um eine Geschichte festzuhalten. (Prof. OK, Bd 1, S 28) Vergleichbar des Nahen Ostens finden wir die mittel- wie südamerikanischen, wie auch asiatischen Kulturen eher wie der mesopotanischen wie ägyptischen Kulturen gestaltet und entwickelt, deren Vorläufer sich jedoch im Dunkel der Steinzeit und der Megalithruinen verlieren.

Wären diese, was vorläufig nur erst wahrscheinlich, nicht schon bewiesen worden ist, immer – also schon von Urzeiten an – der Ausdruck bestimmter Ideen, d.h., Ideogramme oder Symbole, so hätte man in ihren Formvarianten Ideenvarianten zu sehen. Sieht man nun die Höhlenzeichnungen z.B. von vor 30.000 Jahren mit ihren Tierbildern und Handabdrücken und in Teilen auch Ideogrammen wie auch wesenhaften menschenähnlich verklärten Figuren, so sollte man davon ausgehen dürfen, das in der Tat die Formvarianten Ideenvarianten darstellen und in der Tat eine Art Geschichte erzählen. Wobei diese Vermutung eigentlich durch die Arbeit französischer Höhlenforschungen bereits belegt ist, ist doch eine der berühmten Höhlen als Kalendarium erkannt.

Nähere Aufschlüsse wären von der Völkerkunde, insbesondere religiösen bzw. mythologischen Vorstellungen, alten Schriftdenkmälern, Sagen und religiösen Texten ältester und alter Kulturvölker zu erwarten. Und genau dieser hier von Prof. OK erbrachte Satz ist heute durch die fortschreitende Forschung, Entdeckung wie Übersetzung z.B. der Keilschriften und der Maya-Schriften, der der Tolteken,  der Inkahinterlassenschaften, der Hopi-Hinterlassenschaften wie auch anderer Piktogramme und Ideogramme, die zwischenzeitlich derart an Vielzahl gefunden sind, feststellbar. Insbesondere sei hier auf die Index-Reihe des Autors verwiesen, wo diese Dinge präzise nachgearbeitet sind

Aber die Naturvölker sind zwangsläufig im Niedergang begriffen  und scheinen deshalb selbst meist keine rechte Vorstellung mehr von den einstigen Sinnwerten ihrer Symbole zu haben. Bei den Kulturvölkern sind die alten Vorstellungsinhalte zu Sagen und Märchen geworden. Die bekannten religiösen Texte des Alten Orients beginnen auch erst mit dem Schriftgut frühgeschichtlicher Zeit, also ebenfalls noch verhältnismäßig spät und sind die Werke von Priestern, die das alte Ideengut und bei den Ägyptern durch die Wissensbewahrer = Pharao, die zu Gottkaiser sich über die Zeiten wandelten, die das alte Ideengut für ihre Zwecke, bzw. im Interesse ihrer Staaten und deren Herrschaft, offenbar schon mehr dogmatisch umgeformt hatten.

Diese über diese Entwicklung dann auch in Kunstform und Kunstausdruck sich entwickelnde wie wandelnden Ausdrucksformen in Bild, Statuen und Architektur erkennbaren  Intentionen oder Kunsttheorien, kann man auch nicht mit den Intentionen des 20. Jahrhunderts messen wie unterstellen, die letzten Endes doch nur Ausdruck später abendländischer Geisteshaltung wären und sein können: „Was Ihr den Geist der Zeiten heißt, das ist im Grund der Herren eigner Geist, in dem die Zeiten sich bespiegeln“ Weder der Geist noch seine Spiegelbilder können hier interessieren. Die vorliegende Aufgabe erfordert vielmehr, in dem bereits erläuterten Sinne mit Mitteln der Analyse, der Funde, Artefakte wie Textübersetzungen, überlieferte Texte und kosmische Vorgänge an die ursprünglichen Ideen, geistigen Vorstellungen wie Geschehnissen, die daraus abzulesen sind und ein Geschichtsfenster jener Zeit zu öffnen vermögen, heranzukommen. Was sich insbesondere an den diversen Pyramidenformen der Welt festmachen läßt, der entweder astronomische Gestaltungen zugrunde liegen oder/und mathematische Botschaften enthalten.

Werden unsere Mittel heute auch noch nicht ausreichen, um die geistigen, kulturellen wie wirklichen Geschehnisse der Prähistorie, der Wissensbringer und sogenannten Götter in allen Einzelheiten und in den tausendfältigen Variationen und Überlieferungsarten zu belegen, so werden sie doch genügen, um die Grundgedanken, die Kernerkenntnisse, die Naturvorgänge von den Nichtnaturvorgängen im Zusammenhang der Wissensbringer die aus dem Himmel zu den Menschen herabstiegen, zu unterscheiden, zu erkennen und bestätigt zu finden. Und wir werden feststellen, das der ganze in Frage stehende Komplex nicht künstlerischen Intentionen im Sinne später abendländischer Kunstbestrebungen, sondern kosmogenisch-religiösen Vorstellungen entsprungen ist, die ihre Anfänge in der vor beschriebenen Zeit und Ausgangslage nahmen.

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