Die unheilige Allianz der christlichen Religionen in Fragen der Beschneidungsriten

http://www.weltraumarchaeologie.com/Universelles.htm

 

Die unheilige Allianz der christlichen Religionen in Fragen der Beschneidungsriten

R. Kaltenböck-Karow, 08. 11. 2013

Das Thema der „Körperverletzung“, wie im Jahre 2012  von einem deutschen Amtsrichter attestiert und wie vom STGB und GG bescheinigt, ist per Bundestagsbeschluß 2013 neuteralisiert worden. Hier ist zwar nicht „per se“ die Beschneidung als Körperverletzung ausgehebelt, jedoch die religiöse Bestandserhebung dem Gesetz vorangestellt worden, womit der eigentliche Straftatbestand der Körperverletzung, der erhalten bleibt, für diese Ausnahmen außer Kraft gesetzt ist.

In dieser religiös bewerteten Frage wie Motivierung des Widerstandes in unheiliger Allianz aller drei christlichen Pfeiler der Religionen: Judentum, ISLAM, wie Christentum, die sich hier gegenseitig stützen und ihre Macht gegenüber dem weltlichen Staat dokumentierten, bleibt letztendlich das Recht des Menschen auf Unversehrtheit, auf der Strecke.

Die Äußerungen vom Kardinal Ratzinger wie späteren Papst zur Frage von Machtanspruch der christlichen Kirche wie des Papsttums als Vertreter wie Nachfolger des römischen Imperiums wie seiner Darstellungen, sich davon zu lösen, was durch den Nachfolger des Papstes Ratzinger heute mehr denn je in den Fordergrund gestellt wird, rüttelt an den seit zweitausend Jahren währenden Grundfesten der katholischen Kirche als Machtkorrektiv wie Teilhaber der Macht an weltlichen Staatsformen bis heute.

Schauen wir nun woher der Beschneidungsritus herrührt, so wird er speziell im Judentum als auch im ISLAM, mit göttlichem Gebot begründet. Dies ist jedoch weder im Judentum noch im ISLAM ein göttliches Gebot, sondern einzig und allein einem Irrtum geschuldet. Dieser Irrtum liegt in den Wurzeln der Christenlehren.

Hierbei müssen wir auf Moses zurückgreifen, der den jüdischen Zweig des Urchristentums begründete und seine Lehre aus seiner 12-jährigen Pharaonenausbildung in der ägyptischen Glaubenskonkrektation, also der Wissensbewahrinternate altägyptischer Schule gelehrt bekam. So wie auch Jesus Christus einst, der diese Lehre dann als Reformator gegen die Pharisäer, die er mit im Bette der Römer wähnte,  versuchte durchzusetzen mit bekanntem Ausgang.


 Beschneidungsszene, Ägpyten  ca. 3 bis 4.000 Jahre BC.

 


neuzeitliche Karrikatur der Bescheidungsriten.

Was nun die Beschneidungsriten angeht, die vermeintlich Gottes Gebot darstellen, so ist es schlicht ein Missverständnis, welches sich unausrottbar in den jüdischen wie islamisch-christlichen Religionsansätzen, fortsetzt. Der Beschneidungsansatz jener Zeit wurde einzig aus Gesundheitsgründen von den Wissensbringern den Menschen aufgetragen, da sie in heißen Regionen lebten und  die Wissensbringer schlicht um die Gesundheit wie Fortpflanzungsfähigkeit der Männer besorgt waren, damit ihre Kinder sich fleißig vermehren und sich „die Welt Untertan“ machen könnten. Denn in den heißen Gebieten haben es nuneinmal die Lebensumstände so an sich, wenn die Männer nicht beschnitten werden, bilden sich zwischen Vorhaut und Eichel Pilzgeschwüre, da das körperliche Reinheitsgebot, so wie wir es heute kennen und pflegen, einst nicht möglich war. Was zur Folge hatte, die Zeugungsfähigkeit war stark eingeschränkt und die Arbeit der Wissensbringer, die dann zu Göttern aufstiegen, war stark gefährdet.

Diese Ausweitung dieser Erkenntnis in Teilen strenger Muslimstaaten, speziell in Afrika, wo sich eine unmögliche Vermischung aus falscher Tradition, die dann religiöse Begründung findet, sich nun auch der Klitoris der Frauen anzunehmen und ihnen diese zu beschneiden, hat jedoch einzig mit dem männlichen Ego zu tun, der sich der Lustfähigkeit aus Konkurrenzgründen der Frauen annahm und entsprechend der körperlichen Überlegenheit, sich hier zwangsweise der Vormachtstellung des Mannes über die Frau, gewaltsam Zugang nahm.

Diese reine Gesundheitsmaßnahme der Wissensbringer der Zivilisationsspender der heutigen Menschheit ist dann unverstanden in die Religionen eingeflossen als Gottes Gebot und zum Dogma geworden, das jedoch lange überholt ist und vor allen Dingen, nicht mehr zeitgemäß. Insoweit hat das Amtsgericht mit seinem Urteil wirkliches Recht gesprochen und eigentlich eine Reformation glaubensritlicher Art eingeleitet, das jedoch nicht erhöret wurde. Zum Schaden für die Religionen und unmündiger Kinder, was sehr bedauerlich ist.

Advertisements
This entry was posted in Uncategorized. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s