Die Messias-Saga – die uralte Sehnsucht nach Erlösung

http://www.weltraumarchaeologie.com/Zeitrelationen.htm
……………………………………………………………………………………………………………………………………..

Die Messias-Saga – die uralte Sehnsucht nach Erlösung

 

R. Kaltenböck-Karow, 24. 03. 2014

 

Es naht nun wieder die christliche Osterzeit und wir halten wieder einmal Inne, wenn wir uns nicht gerade auf den Spaß mit den Kindern beschränken Ostereier zu suchen oder gar ein zweites Weihnachten zu zelebrieren,  uns an die Messias-Geschichte zu erinnern. Eine Geschichte, die uns Gott nahe bringen soll und uns an das Leiden Christi erinnert, der für uns Menschen sich selbst hingegeben hat. So weit die Bibelgeschichte in Kurzform.

Was steckt nun aber hinter dieser Geschichte im geschichtlichen Kontext der Zeit und was hat es mit diesem Jesus so auf sich? Diese Frage nüchtern in heute technischem Verständnis unserer Zeit zu interpretieren aus dem  Wissen der damaligen Zeit heraus und uns so ein klareres Bild zu verschaffen, dient dieser Buchauszug aus dem gleichnamigen Buch der Überschrift dieses Artikels.

Um den Gesamtkontext der Geschichte zu verstehen, müssen wir jedoch auch einen Umweg über das Grundverhalten des Menschen machen und wie er normalerweise so tickt. Denn nur wenn wir sehen, das er einst wie heute eigentlich keine wesentliche Veränderung erfahren hat außer den technischen Lebensumständen, wird so Einiges an der Messias-Geschichte verständlicher, als sie nur im mythologisch-religiösen Verständnis zu belassen. Denn die Vorgeschichte des Lebens Jesus, seiner Ausbildung, seines Könnens wie seine Absicht ist nur aus diesen menschlichen Systemen zu verstehen wie sie auch nur mit dem Hintergrund der politischen Welt der Zeit und seiner Einflüsse auf das Judentum zu verstehen ist. Denn Jesus war letztendlich ein  gescheiterter Reformator am Judentum und hat ungewollt eine neue Weltreligion aufgelegt.

Auszug aus dem gleichnamigen Buch, Kapitel 7:

Das mit dem Menschsein ist schon so eine Sache. Einmal gelten wir zu den intelligenten Spezies und erkennen zunehmend, was die Frage nach Intelligenz angeht, so sind wir auf dem Planeten nicht alleine. Wir wissen heute durch die Wissenschaft, Intelligenz an sich ist weit verbreitet und in vielfacher Form anzutreffen. Die bekanntesten Beispiele sind Raben, Papageien wie auch Delphine, neuerdings gar Haie wie viele andere Tierarten.  Was den Menschen von diesen Intelligenzlern unterscheidet ist jedoch das Bewusstsein, welches sich in Wechselwirkung mit Intelligenz zum freien Denken, wie kreativen Schaffen ausentwickelt hat.

 

Und genau das ist auch der Punkt z.B. am Menschenaffen gemessen, der uns diese berühmten 2 % mehr bescheinigt, als eben unsere Artverwandten vorhalten. Sie haben wie viele Tiere zwar Erinnerungsvermögen, sind in gewissen Teilen innerhalb dieses Erinnerungsvermögens auch anpassungsfähig und aufgrund dieser Erinnerung im Verhalten in gewissem Maße vorausschauend handlungsfähig, sie können jedoch nicht Philosophieren, Bücher schreiben, Musik komponieren, technische Zusammenhänge verstehen und entwickeln und all die Dinge nicht, die uns Menschen eigentlich ausmachen.

 


Und das ist aber auch das Dilemma der Menschen selbst. Denn diese Fähigkeit erlaubt uns auch, unser Leben bewusst zu erleben und wir haben lernen müssen über die Jahrtausende hinweg, wir sind nicht perfekt und schwanken zwischen tierischem Extremismus eines entarteten Verhaltens, das grausamer, zügelloser wie ungesteuerte sich auswachsen kann, als es je selbst ein Raubtier vermag. Das bedeutet letztendlich, wir sind nicht nur kreativ wie kulturschaffend, wir sind auch dazu fähig, uns selbst zu zerstören.

 

Diese Eigenangst bringt seit Anbeginn unseres Bewusstseins aber auch instinktiv den Wunsch mit sich, sobald wir die behütete Kinderstube verlassen haben und auf uns selbst gestellt sind, da wir auch zur Hilflosigkeit neigen, einen Ersatz für die behütete Situation der Kinderstube zu erwünschen. Und so kommt es über die Jahrtausende der Menschheitsentwicklung zu einer Ersatzkonstellation, die sich  erst in Dämonen, Götter, Regengott, Gut und Böse und was diese Dinge alles beschreiben mag, äußert wie sie später dann in feste Religionsformen hineingewachsen ist.  Bis es eben einen Knall in der Bewusstseins- wie Zivilisationsentwicklung der Menschheit gegeben hat, die uns aus dem Dunkel unserer Frühentwicklung ins Licht zivilisatorischer Fähigkeiten und Bewusstseinserleben, d.h., eines Vollbewusstseins geführt hat.

 

Und dieses Vollbewusstseins wie neurologischen Bestandes intelligenter Fähigkeiten gehen einher mit den Göttern, die uns „aus ihrer Rippe“ geschnitten, genau diese Stufe der Menschwerdung erfahren ließen. Und die neurologische Gehirnforschung bestätigt, seit Anbeginn des Vollmenschen, also so ca. seit 100.000 Jahren, sei das Gehirn unverändert in seiner Fähigkeit, so wie wir es noch heute sind. Das Gehirn hat sich in all diesen Jahren nicht verändert.  Daraus ist eindeutig zu schließen, die Evolution hat einen Sprung erfahren, der sich seit dem unverändert erhalten hat. Die Vollmenschwerdung kam aus dem grauen Dunkel der Vorzeit von Heute auf Morgen oder wie man auch sagt, von Knall auf Fall. Und sie steht seit dem in den Überlieferungen der Menschheitsentwicklung unverbrüchlich mit dem Besuch der Wissensbringer wie Götter und Gottheiten, die aus dem Himmel zu den Menschen hernieder stiegen, in direktem Zusammenhang. Hierzu gibt es so viel Literatur und vielschichtige Nachweisführungen, das an diesen Fakten kein Zweifel mehr bestehen kann.

 

Diese Götter haben einen derart tiefen Eindruck bei den Menschen hinterlassen, daß dieser Eindruck sich tief in das Gedächtnis und die Gene eingespeichert hat. Denn auch die Gene sind Informationsträger, die Erinnerungsträger der verschiedensten Art sind. Auch die überlieferten Urformen von Zivilisationsanleitungen, die in unsere heutigen Religionen eingeflossen sind und sich in Psalmen, Suren, Veden, Sanskrit, der Thora und allen sonstigen wichtigen Religionsanleitungen eines sich herausgebildeten Alleingottes manifestieren, sprechen eben genau auch davon. Davon, das die Menschen nun alleine auf sich gestellt damit rechnen dürfen, das die Götter resp. zwischenzeitlich nun Gott, der uns die Zivilisations- wie Verhaltensregeln menschlichen Beziehungsgeflecht, das Anleitung zum Überleben der von Gott gegebenen Zivilisationen ermöglichen soll, eines Tages zurück kehren würde um zu schauen, was aus seinen Kindern geworden sei.

 

Dieser bis heute nicht recht verstandene Akt in Wechselwirkung mit der eigenen Unsicherheit der erkannten Unvollkommenheit hat eben auch dazu geführt, das wir uns als Menschenkinder nun in diesem Gott ein Übervater geschaffen haben, der die Funktion des Kindes in der Kinderstube übernimmt, da wir als Erwachsene ja nun in der Pflicht unseren eigenen Kindern gegenüber diese Funktion zwar wahrnehmen können, jedoch für uns selbst einen leeren Raum vorfinden, den es zu füllen gibt. So haben wir uns also ein Gottwesen aufgrund der Urerfahrungen mit dem grandiosen Erlebnis einer niederen Menschheitsentwicklung gegeben, die durch dieses Wunder göttlichen Auftretens, nun die metaphysische Rolle des Behüters, Trösters, Allwissenden und Schicksalslenkers, in dessen Willen und Macht nun das gesamte Universum eingebettet ist, sich widerspiegelt.  (…………….)


Advertisements
This entry was posted in Uncategorized. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s