—von Wissensbringern, Göttern und Wundern….

· http://www.weltraumarchaeologie.com/G.oe.tterzeiten-und-UFOs.htm
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Einführung in die historische Entstehung des ISLAM,
von R. Kaltenböck-Karow, Autor
25. 02. 2015

Auszug aus dem Buch: Index- verbotene Bücher „ISLAM“ – Märchen aus tausend und einer Nacht“

“von Wissensbringern, Göttern und Wundern…..”

Wieder Prof. Otto Karow:

Nach bekanntem klassischen Ausspruch ist der Mensch das Maß aller Dinge, wobei sowohl an die Bemessung konkreter, optischer wahrnehmbarer Gegenstände, als auch an die Bemessung oder Beurteilung abstrakter nur geistig oder seelisch erfaßbarer Werte gedacht werden kann. In beiden Fällen handelt es sich um Messungen, bzw. Relationen im Bereich der irdisch-menschlichen Sphäre, weshalb denn auch unser Maßstab der Unendlichkeit und dem Metaphysischen gegenüber versagt und, damit zusammenhängend, schon der bloße Gedanke an die Unendlichkeit des Weltenraumes und der Zeit uns und unser Dasein als relativ bedeutungslos und nichtig erscheinen läßt.

Der Mensch misst also mit dem Auge, dem Verstande und der Seele, mit dem Auge als einem optischen, mit dem Verstande als einem geistigen und mit der Seele als einem Empfindungsmaß. Aber immer handelt es sich um Relationen zwischen Erscheinungen künstlicher oder natürlicher Gebilde, um einen weiten Komplex von Beziehungen zum Menschen, als dem Maß aller Dinge. Es steht dem Menschen natürlich frei, diese Beziehungen zu ignorieren und die Werke der Natur, ja die Natur selbst innerhalb eines variablen aber natürlich immer nur sehr engen Umkreises zu überspielen. Er muß sich dann allerdings mit der Ausschaltung ihres seelischen und ethischen Einflusses in gleichem Umkreise abfinden. Hatten sich einst, wie es nach unzweifelhaft sein dürfte, Geist und Psyche am Kosmos und dem wechselnden Charakter irdischer Landschaften geformt oder gewandelt, um sich damit in ihrem Sinne ihrer eigenen Welt aufzubauen, so muß angenommen werden, daß Beziehungslosigkeit, Gesetzlosigkeit und Maßlosigkeit diese Welt auch wieder rückläufig entsprechend verändert und schließlich ganz verschwinden lassen werden. Eine nach dem Menschen, als dem Maß aller Dinge aufgebaute Welt würde dann versinken.

Der in allen Religionen, Überlieferungen, Volkssagen wie Mythen vorkommende und dokumentierte Einfluß der Götter weist jedoch genau in die gegenteilige Richtung menschlichen Verhaltens als Anweisung und Richtschnur hin, die eben Zivilisation neben der beobachtbaren Möglichkeit wie der sich daraus von Prof. Otto Karow beschriebenen Entwicklung, bewahrheitet und manifestiert. Ohne diese Einflussnahme, diesen Eingriff und dieser Lehranweisung, wäre Zivilisation wohl kaum entstanden und der Mensch wäre noch heute in tierischen Verhaltensmustern und mystischem Beobachten der Gestirne, verhaftet geblieben. Was sich in der heutigen, modernen Zeit, die sich zunehmend von Glaubenslehren verabschiedet, wieder beobachten läßt. Die Zivilisationen neigen sich, werden Sie nicht von neuen Glaubens- wie Zivilisationsgrundlagen ersetzt einer Art Degeneration zu, die auch die Möglichkeit des Endes von Zivilisation beinhaltet. (…….)

……Islam, Christentum etc. und die Frage nach Gott

Wir wissen aus der Tierwelt, dass die Frage der „Intelligenz“ nicht mehr nur eine Frage des Menschen ist. Die Forschung hat belegt, dass die Feststellung, was „Intelligenz“ ist, heute anders gestellt werden muß, als noch vor Jahrzehnten. Denn es ist heute Fakt, das es auch in der Tierwelt ein hohes Maß an Intelligenz gibt mit sehr vielen komplexen Systemen.

Was unterscheidet denn in Zukunft den vermeintlichen „intelligenten Menschen“ von einem vermeintlich „intelligenten Tier bzw. sonstigem Lebewesen“?

Wir denken, der bleibende Unterschied wird der Unterschied zwischen „intelligenten, komplexen Systemen“ und der Fähigkeit der geistigen Erkenntnis, des Prozessdenkens und der schaffenden Kreativität, bleiben.

Diese Ausnahmestellung des Menschen im Bereich der Lebewesen des Planeten Erde hat jedoch eine große Lücke. Nämlich die Lücke des letztendlichen Wissens, hinter dem die Entwicklung des Menschen nun schon seit Anbeginn Ihres denkenden Daseins, her ist. Das tägliche Wunder der denkenden Wahrnehmung hat den Menschen bis heute in ein immer währendes Staunen versetzt, das trotzt aller Forschung, ihn nicht an den schaffenden Ursprung seines erlebten Wunders, herangeführt hat.

Daraus und aus anderen Erlebnistatsachen des Staunens und Unbegreiflichen hat die Funktion des Gottglaubens als Halt und Klammer, dem Menschen Schutz und Sinn bis heute gegeben. Denn Religion ist nicht unbedingt nur eine Frage des Glaubens an Gott, sondern auch eine gewachsene Erklärung und Leitfaden, dem Menschen in seinem geistigen Unvermögen letztendlicher Erkenntnis, Klammer, Halt und Sinn zu geben, das überhaupt Zivilisation einigermaßen ermöglicht.

Daraus ergibt sich nun die Frage nach Gott. Alle Religionen anerkennen diese Erkenntnis und die Erkenntnis der Schöpfung, wie auch immer sie interpretiert wird. Das ist ja Gegenstand der Forschung, wenn auch von einem anderen Standpunkt aus.

Da nun die Menschen generell, egal unter welchem Vorzeichen, die Existenz eines oder mehrerer Götter, darauf kommt es letztendlich nicht so sehr an, anerkennen, so muß konstatiert werden, dass die unterschiedliche Interpretation der Auslegung zu Gott, ein Ergebnis mangelnder Erkenntnisfähigkeit zu Gott durch den Menschen, begründet. Diese Feststellung darf nun dazu führen, daß dieses als der gemeinsame Nenner der Religionen und der Irrtümer der Religionen durch den Menschen, erkannt und anerkannt werden sollte. Darauf basierend ergibt sich fast zwangsläufig die Brücke der Religionen zueinander. Die Brücke ist schlicht die Anerkennung der Irrtumsfähigkeit durch den Menschen. Die Anerkennung eines Gottes, egal welcher Prägung, und der im Kern jeder Göttlichkeitslehre anerkennende Wirkung des Lebens und der Achtung davor, sowie die sich daraus ergebende Aufgabe der Toleranz zu einander im Auftrag der Güte Gottes zu den Menschen, schlecht hin.

Aus diesem Blickwinkel ist jede Religion, die sich Ihrer Kernaussage bedient um sich als alleinwissende Gültigkeit zu verstehen, ein Widerspruch in sich selbst und entlarvt sich selbst als reines Interessenkonstrukt für Ihre Mitglieder und Einflußsphären Ihrer Vertreter. Was z.B. in den Lehren von Mohammed als Begründer des Islam, nur allzu deutlich wird.

Deshalb muß dieses der Kern zukünftiger Gespräche zwischen den Religionen sein als Minimalkontext eines allgemeingültigen Verständnisses in Verantwortung zu den Menschen, dem Planeten und zu Gott. Denn alles Andere wird zur Vernichtung von Gott führen und damit zur Vernichtung des Menschen.

Schon aus diesem Blickwinkel heraus muß sich der Islam von falschen Traditionen sowie Stammestraditionen als Begründung von Religion trennen. Aber auch von der Vermengung beider Religionsaussage und so auf den Kern der eigenen Religion, zurückkehren. Das heißt aber auch, alle anderen Religionen müssen hier auch diese Dinge beachten und nötigenfalls Korrekturen im Verhalten zueinander und in der Achtung von Varianten der Religionen eines Gottes, akzeptieren sowie den nötigen Respekt zollen. (……..)

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