Von Schlangen-Drachensymboliken

http://www.weltraumarchaeologie.com/Arch.ae.ologische-Zeugnisse.htm

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Schlangen-Drachensymboliken der Welt und ihre wirkliche Bedeutung

R. Kaltenböck-Karow, Autor – 06. 03. 2015

Schlangen und Drachen spuken in den Mythologien der Kulturen bis heute herum mit den unterschiedlichsten Formen wie Überlieferungen. Meist werden sie heute irgendwelchen dunklen wie mächtigen, unberechenbaren Dingen zugeschrieben, die jedoch auf das erstaunliche Verhalten im Erleben mit Schlangen, Echsen und anderen Ungeheuerlichkeiten vom Naturerleben der Menschen aus frühesten Tagen ihrer Entwicklung, zugeordnet werden.

Widersprüchlich erscheint jedoch, diese Schlangen tauchen aber auch als Symbol bei prähistorischen bis antiken Göttern auf, die wie in Ägypten, dem vorderen Orient bis hin in die süd- wie mittelamerikanischen, neuerlich auch in die nordamerikanischen Funde wie Gebiete , ähnlich wie die ägyptischen Funde vergleichbar, sich im Zusammenhang mit fast gleichen Göttern, dokumentieren lassen.

Nimmt man nun die mythologischen Texte, Sagen wie Legenden vergleichend hinzu und bezieht die asiatischen Regionen mit ein, so läßt sich unschwer erkennen, auch der Drachenkult fußt auf identischen Aussagen wie Ausgangslagen, nur das die Schlange hier ausgeprägter, mal mit Mehrfachköpfen mal ohne, nunmehr als Drache erscheint, jedoch mit identischen Bewegungsbildern wie die Schlange.

Da sich die wirkliche Herkunft im Dunkel der Legenden verliert und die Archaeologie, die Psychologie wie die sonstigen Altertumsforscher meist sich auf einzelne Begebenheiten der regionalen Herkunft beschränken und was die Prähistorie und Frühzeit der Menschen angeht sie nur Okkultismus im Hinterkopf haben, so sind sie bis heute nicht in einem ganzheitlichen wie vergleichendem Denken vorangeschritten und in ihren eigenen okkulten Übersetzungen, stecken geblieben.

Nehmen wir jedoch einen anderen Ansatz der vergleichenden Art wie der Entkernung der übertünchten Legenden wie Mythen, so stellt man doch sehr schnell einen sich gleichenden Ausgangskern fest. Und dieser erzählt von einem kosmischen Geschehen großer kosmischer Verwerfungen, woher zum Einen die Götter aus dem „Weltenmeer“ und „Fluß“ im Sinne von „Fließen“ kamen, was in Ihrem Schlangenmotivsymbol als Kopfschmuck allerorten zu erkennen ist wie eben auch deren Urherkunft symbolisiert und in ihren astronomisch ausgelegten Hinterlassenschaften von Bauwerken, sich ebenfalls widerspiegelt.

Hier sie nur an die berühmte Olmekenstadt erinnert, die in Mittelamerika als der Anfang aller Städte gilt, jedoch sicherlich nicht war, aber immerhin nach der Sintflut für Amerika wohl einen neuen Beginn darstellt. Diese Hinterlassenschaft, die in völliger astronomischer Harmonie unser Sonnensystem widerspiegelnd wie angelegt, mit allen astronomisch-mathematischen Attributen wie wir es von Gizeh her kennen, konzipiert, wird, ohne das es genau zu erkennen ist, von einem Bach umgrenzt der schlangenartig sich um die Anlage windet mit an der richtigen Stelle einem Schwenk wie Rückkehr in die restliche Ordnung, wo heute sich der Asteroidengürtel sich befindet. Alle anderen Gebäude in Größe und Art wie an der richtigen Stelle platziert, spiegelt unser Sonnensystem mit Planeten und dem Mond wider.

Chronik-Foto

Foto: Brien Foerster

Chronik-Foto

Das ist kein Zufall. Auch ist es kein Zufall, das hier wie in Gizeh diese Kolosse von Bauwerken ohne Schnörkel und großen Beschriftungen wie Grabbeigaben, es waren ja auch keine Gräber, gebaut wurden und auskamen.. Vielmehr verwundert die Darstellung der Schularchaoelogie, das ausgerechnet die ältesten Anlagen von einer Gruppe von Menschen geschaffen wurden, die gerade das zivilisierte Laufen gelernt haben sollen und bar von vermeintlicher Schrift etc., was Voraussetzung von geistiger Leistung und Bauumsetzung wie Berechnung ist, nun ausgerechnet nichts Besseres zu tun hatten, als derartigen Aufwand als „start-up“ aufzulegen.

Gerade am Beispiel der Olmeken, die völlig anders aussahen als man allgemein hin für die Region annimmt wie für die Gegend wo ihre Städte resp. Hinterlassenschaften stehen, finden wir Steinhaufen und Figuren in einer Größenordnung und Wuchtigkeit, die darauf ausgelegt ist, Jahrhunderte wenn nicht gar die Jahrtausende zu überstehen um einer späteren Menschheit, die sich entsprechend entwickelt hat, Kunde von sich und dem Schicksal der Erde zu geben.

Und so ziehen sich von frühester Zeit an das Schlangen- wie Drachenmotiv durch die Menschheitsgeschichte. Nehmen wir all diese Dinge, Funde, Überlieferungen wie Darstellungen, Bauweisen und Anlagen zusammen und gleichen sie miteinander ab, so kommen wir zwangsläufig zu der Erkenntnis, sie gehören zusammen und haben eine Herkunft. Und diese Herkunft erzählt von dem Schlangenschicksal das sich um die Planeten legt als Asteroidengürtel wie der Herkunft der Auswanderer von dort, die nun das Sonnensystem besiedelte wie Mars und Erde sich zu eigen nahmen wie auch im Universum verschwanden. Und ihre Nachhut wenn man so will, in einer Art Terraforming nach den vielen Katastrophen wie Kriegen in unserem Sonnensystem, die Erde offensichtlich mehrfach zur Blüte zivilisierter Wesenheiten brachte, wobei als letztes Produkt dieser Entwicklungen offensichtlich wir heutigen Menschen zu zählen sind.

Und genau davon geben all diese Hinterlassenschaften Auskunft und legen Kunde ab.

Siehe auch:

Die ältesten sumerischen Darstellungen von Drachen finden sich auf Rollsiegeln aus der Uruk-Zeit. Sie gehören zu den Mischwesen, die in einer Vielzahl im Bilderrepertoire des alten Orients vertreten sind. Die älteste schriftliche Erwähnung eines Drachen findet sich in der Kesh Tempel Hymne[8], von ca. 2600 v. Chr. Es lassen sich zwei drachenartige Grundtypen identifizieren: Schlangendrachen (Ende des 4. Jahrtausends v. Chr.), die mindestens zum Teil einer Schlange ähneln

Die hebräische Bibel benutzt das Wort tannîn für Landschlangen und schlangenartige Meeresdrachen. Daneben kennt sie mit Leviathan und Rahab zwei individuelle, besonders gefährliche Schlangendrachen. Beide kommen aus dem Meer, und in beiden lebt die vorderasiatische Erzähltradition fort

Bei den griechischen Drachen (drakos) überwiegt der Schlangenaspekt. Die Ungeheuer der griechischen Mythologie kommen aus dem Meer oder hausen in Höhlen. Sie sind oft mehrköpfig, riesig und hässlich, besitzen einen scharfen Blick und einen feurigen Atem, haben aber selten Flügel. Bekannte griechische Drachen sind der hundertköpfige Typhon, die neunköpfige Hydra, der Schlangengott Ophioneus und Python, Wächter des Orakels von Delphi. Ladon bewacht die goldenen Äpfel der Hesperiden, und auch in der Argonautensage taucht das Motiv des Bewachers auf (……)

…Obwohl es auch in Ostasien verschiedene Typen gibt, ist die Darstellung des klassischen chinesischen Drachen Long stark formalisiert. Auf zeremoniellen Gewändern zeigte seine Farbe und die Anzahl der Klauen den Rang des Trägers an. Der gelbe Drache mit fünf Klauen blieb ausschließlich dem Kaiser selbst vorbehalten. Ein besonderes Attribut des chinesischen Drachen ist ein Spielzeug: Zu dem Papierdrachen der chinesischen Feste in New York gehört ein roter Ball, auf Keramik ist seit der Ming-Zeit der Drache verbreitet, der eine Perle jagt. Die Bedeutung des kostbaren Schmuckstücks ist nicht geklärt. Sie könnte den Mond oder die Vollkommenheit symbolisieren….

….Die ältesten ostasiatischen Darstellungen drachenähnlicher Mischwesen stammen aus dem chinesischen Raum. Die neolithischen Kulturen am gelben Fluss hinterließen Objekte aus Muscheln und Jade, die Schlangen mit Schweinen und anderen Tieren kombinieren. ….

….Der chinesische Drache hat eine positivere Bedeutung als sein westliches Gegenstück. Er steht für den Frühling, das Wasser und den Regen. Da er die Merkmale von neun verschiedenen Tieren in sich vereint, ist er nach chinesischer Zahlenmystik dem Yang, dem aktiven Prinzip, zugeordnet. Ferner vertritt er eine der fünf traditionellen Arten von Lebewesen, die Schuppentiere, und im chinesischen Tierkreis ist er das fünfte unter zwölf Tieren. Zusammen mit dem Phönix (fenghuang), der Schildkröte (gui) und dem Einhorn (qilin) zählt der chinesische Drache zu den mythischen „vier Wundertieren“ (siling),[19] die dem chinesischen Welt-Schöpfer Pangu halfen. ….

….Der thailändische Mangkon, die Drachen in Tibet, Vietnam, Korea, Bhutan oder Japan haben chinesische Wurzeln, die sich mit lokalen Traditionen vermischt haben. Einige Elemente fernöstlicher Drachenkulte lassen daneben auch Parallelen mit den Nagas erkennen, den Schlangengottheiten der indischen Mythologie. So verfügen die Drachen aus japanischen und koreanischen Mythen oft über eine Fähigkeit zur Metamorphose: Sie können sich in Menschen verwandeln, und Menschen können als Drachen wiedergeboren werden. Die Hochachtung vor den Herrschern über das Wasser brachte es mit sich, dass der Tennō eine Abstammung vom Drachenkönig Ryūjin für sich in Anspruch nahm. Ebenso führten die koreanischen Könige ihre Ahnenreihe auf Drachengottheiten zurück. Eine besonders starke lokale Überlieferung hat das Drachenbild in Indonesien geprägt: hier ist das Fabelwesen im Gegensatz zu China weiblich und beschützt die Felder zur Erntezeit vor Mäusen. Über Kinderwiegen werden Drachenbilder aufgehängt, um dem Nachwuchs einen ruhigen Schlaf zu sichern.[20]….

http://de.wikipedia.org/wiki/Drache_%28Mythologie%29#Vorderer_Orient

….Kukulkán ist der Maya-Name für Quetzalcoatl, hier auf einem Relief in Yaxchilán.

Kukulkan war bei den Maya die gefiederte Schlange, Gott der Auferstehung und der Reinkarnation. Bei jedem Äquinoktium steigt sein Schatten die “el Castillo”-Treppen hoch oder herunter (Chichén Itzá). Er spielt eine identische Rolle wie Quetzalcoatl bei den Azteken.

Nach der Legende kommt Kukulkan aus dem Ozean und wird eines Tages vielleicht dorthin zurückkehren. Eine Maya-Legende besagt, dass er während des Weltuntergangs auf die Erde zurückkehren wird. In Yukatan ist sein Name Kukulkan, in Guatemala wird er Gucumatz genannt.

Kukulkan ist auch der Gott der vier Elemente (Wasser, Erde, Feuer, Luft)….

http://de.wikipedia.org/wiki/Kukulkan
Naga (Mythologie)

Schlangenkönig und-königin (naga und nagini) mit ineinander verschlungenen Unterleibern in Halebid (Karnataka)

….Naga (Sanskrit, m., नाग, nāga, ‚Schlange‘; weibliche Form = nagi oder nagini) bezeichnet in der indischen Mythologie ein Schlangenwesen oder eine Schlangengottheit. Es gibt verschiedene Darstellungsformen: Entweder mit vollständiger Schlangengestalt, als Mensch mit Schlangenkopf oder mit menschlichem Körper, der in einer Schlangengestalt ausläuft. Häufig sind auch Darstellungen mit mehrköpfigen Schlangen, beziehungsweise einer mehrköpfigen Kobrahaube. Im Nordosten Indiens existiert eine spezielle Schlangengöttin mit Namen Manasa…..
Nagas in der indischen Mythologie

Nagas sind als Wesen mit magischen Fähigkeiten bekannt und können jederzeit menschliche Gestalt annehmen. Gelegentlich sollen sie ihr Reich verlassen und sich unter die Menschen mischen. Sie gelten als Wächter von Übergängen, Schwellen und Türen, besonders auch im symbolischen Sinn. Erzfeind der Nagas ist Garuda, das Begleittier von Vishnu. Darstellungen des Riesenvogels zeigen diesen oft mit Nagas in seinen Klauen.

Sehr oft werden die Wörter für Schlangen, Schlangendämonen, Nagas, halb-menschlichen, halb-schlangenhaften Wesen nicht unterschieden. Mehrere wichtige Schlangen jedoch tragen Namen. In der hinduistischen Mythologie etwa ist es Shesha („der Bleibende, der Rest“), der die Erde trägt, ein anderes Wort ist Ananta („der Unendliche“), die auf dem Wasser liegende Schlange, auf welcher Vishnu in seiner Form als Narayan in kosmischem Schlaf ruht.

In der buddhistischen Mythologie hingegen beschützte der Nagakönig Mucalinda den Buddha in seiner mehrere Wochen dauernden Meditation vor Regen und Unwetter, indem er seine vielen Köpfe wie einen Schirm über ihn breitete. Eine ähnliche Legende bezieht sich auf den Jaina-Tirthankara Parshvanata.

In der südindischen Volksreligiosität werden Nagas, die als chthonische (erdverbundene) Gottheiten vorhinduistischer religiöser Traditionen zu verstehen sind, häufig zum Gegenstand kultischer Verehrung. Diese Kulte fügen sich mehr oder weniger stark in die klassisch-hinduistischen Traditionen ein, beispielsweise räumlich-institutionell wie auf der nebenstehenden Abbildung: Diese Kultstätte, die am Fuß eines verwachsenen Baumes angelegt wurde, liegt auf dem Gelände des vishnuitischen Vaigunda-Perumal-Tempels in Kanchipuram und wird offenbar auch von dessen Brahmanen oder Tempeldienern gepflegt.

In Südindien zeichnen Frauen oft verschlungene Muster vor die Türen, die in Tamil Nadu kolam und in Kerala kalam genannt werden. Zu deren Zweck gehört, die Schlangengottheit Naga einzuladen, die ihre schützende, glück- und fruchtbarkeitverheißende Kraft für die Hausbewohner entfalten sollen.

Nagamandala, Ashlesha bali und Sarpam thullal sind Ritualtheater im Süden des Bundesstaates Karnataka, bei denen Nagas in einem Mandala verehrt werden und der Akteur durch das Mandala in einen Zustand der Besessenheit gerät.
Nepal und Tibet

Durch den Kulturaustausch zwischen Indien und seinen nördlichen Nachbarn Nepal und Tibet im Rahmen der Verbreitung des Buddhismus wurden Nagas ebenfalls in die dortige Mythologie integriert. In Tibet sind sie unter dem Namen klu bekannt. Sie zählen zu den acht Grundformen der Geister und Dämonen und gehören zu den ältesten dieser Formen. Der größte See Tibets, der Yamzhog Yumco, gilt als eine Wohnstätte der Naga-Könige.
Südostasien

Nagas sind auch in Südostasien bekannt, wohin sie mit der Ausbreitung der hinduistischen Religion spätestens im 6. Jahrhundert gelangt sind. In der thailändischen Mythologie sind die unzähligen horizontalen Ebenen des mythischen Berges Meru, der Achse des Universums, die Wohnstatt von himmlischen, irdischen und unterirdischen Wesen. Dort hausen in der Unterwelt neben den Yakshas, den dämonischen Wächtern, auch Nagas, die als Schlangen und zugleich als Drachen verstanden werden. In unserer Welt sollen sie auf dem Grund von Flüssen, Seen und Meeren großartige Paläste bewohnen, reich geschmückt mit Perlen und Edelsteinen. Sie werden auch als Beschützer geistiger Schätze angesehen.

Bei dem in der malaiischen Inselwelt weit verbreiteten Kris, einem gewellten zeremoniellen Dolch, wird die Verbindung zur mythischen Schlange häufig durch einen Schlangenkopf, gelegentlich auch Elefantenkopf am Schaft (ganja) deutlich. Die Art, wie der Kris getragen wird, zeigt den gesellschaftlichen Rang seines Besitzers. Auf Java und besonders Bali wird der Kris als Träger übernatürlicher Kräfte in Zeremonien eingesetzt. Die balinesische Welt ruht auf einer Schildkröte (Bedawang) und den beiden Schlangen Anantabhoga und Basuki. Holzskulpturen zeigen eine gekrönte Nagaschlange auf dem Rücken einer Schildkröte und obenauf die Reisgöttin Devi Sri.[1]

In den kosmogonischen Mythen Indonesiens sind die Symboltiere der Unterweltgottheiten meist weiblich und stehen in Gegensatz zu den oberweltlichen männlichen Symbolen wie dem Nashornvogel oder Hahn. Die im Westen Sumatras liegende Insel Nias wird wie Bali nach indisch-mythologischem Vorbild von einer Naga getragen.

Über die ehemals hinduistisch beeinflussten Kulturen sind mythologische Vorstellungen von Nagas in die naturreligiösen Glaubensformen mehrerer Ethnien auf den östlichen indonesischen Inseln gelangt. Andere hinduistische Elemente sind dort selten. Auch die örtlichen Bezeichnungen für die mythischen Schlangen gehen nur gelegentlich auf das Sanskritwort naga oder das indonesische ular („Schlange“) zurück.
Nagas bei den Dayak

Bei den Tuman-Dayak in Borneo, an der Westgrenze der indonesischen Provinz Kalimantan Tengah, werden beim traditionellen Totenritual (tiwah) verschiedene Tiermasken getragen, darunter ist eine luha nago (Naga). Auf einem Pfosten steht eine Nagafigur mit einem Nashornvogel an der Spitze. Wenn während des rituellen Tanzes zu Beginn der Beerdigungszeremonie der hölzerne Sarg aufgedeckt wird, kommt an der Spitze des Sarges, an der die Füße des Verstorbenen liegen, ein großer Nagakopf zum Vorschein. Das hintere Ende wird durch einen gewundenen Nagaschwanz verlängert. Nagas, die für die Elemente Erde und Wasser stehen, überragen oft den Bug an großen Booten. Eine besondere Darstellung der Nagaköpfe bei den Tuman-Dayak belegt möglicherweise deren behauptete Abstammung von den Minangkabau auf Sumatra. Die Oberkiefer sind immer ähnlich einem Elefantenstoßzahn weit nach vorn verlängert. Ein musealer Kopf an einem Kanu aus Sumatra stellt eine Mischform aus einer Naga und dem indischen Elefantengott Ganesh dar.[2]
Nagas auf den Kleinen Sunda-Inseln

Nagas besaßen in der traditionellen Kultur einiger ostindonesischen Kleinen Sunda-Inseln (besonders Alor und Pantar) eine Schutzfunktion an Gemeinschaftshäusern (Adat-Häusern). Der Glauben an die magischen Kräfte der Nagas ging zum großen Teil durch die Christianisierung verloren. Naga-Darstellungen finden sich noch an einer im Stil eines traditionellen Hauses errichteten Moschee in Lerabaing (Alor) und verweisen auf die Übernahme alter Geistervorstellungen in den islamischen Glauben.[3]

Anfang des 20. Jahrhunderts verbrannten Missionare alle schlangenähnlichen Holzfiguren, die nicht rechtzeitig von der Bevölkerung versteckt wurden. Dadurch sollte die Machtlosigkeit dieser Schutzgeister demonstriert werden. Auf der Insel Alor waren die hölzernen Nagas mit einem sakralen Stein zu Füßen auf dem zentralen Dorfplatz (Festplatz) aufgestellt und wurden ulenai genannt. Da auch der Lego lego-Tanz verboten wurde, konnten die traditionellen Begräbniszeremonien nicht mehr richtig stattfinden, was dazu führte, dass die Ahnen aus dem Jenseits ebenso wenig wie die verschwundenen Nagas unterstützend eingreifen konnten und die Bevölkerung nicht wusste, wie sie sich vor dem Einfluss der fremden Nagas schützen sollte.

Die eigene Naga kann vor den übelwollenden Nagas anderer Menschen schützen. Die Ursache für diese Kraft liegt im Schöpfungsmythos der ersten Menschen begründet. Der Urahn Manimoti versuchte in zwei Anläufen, Menschen zu erschaffen. Auf Anweisung des obersten Schöpfergottes Lahatala schnitzte er zwei Naga-Holzfiguren und legte sie unter einen Steinhaufen. Als Lahatala ihnen Atem gab, fingen sie an zu summen, regten sich aber ansonsten nicht. Erst der zweite Versuch verlief erfolgreich. Dabei formte er die ersten Menschen, drei Männer und drei Frauen, aus Reis- und Maismehl, das mit Wachs und Wasser vermischt wurde. Gong-Musik erweckte sie zum Leben. Nagas sind laut diesem Mythos eng mit den Menschen verbunden, es sind unvollendete Menschen, die durch den Atem zwar eine Seele erhalten haben, denen aber die Fähigkeit, selbständig leben zu können noch fehlt.

Ernst Vatter fand um 1930 zwei Arten von Nagas auf den Kleinen Sunda-Inseln:[4] naturalistische Holzfiguren und abstrahierte „Rankennagas“, bei denen die Schlangenform noch annähernd zu erkennen war. Die naturalistischen Figuren besaßen ein weit geöffnetes Maul mit spitzen Zähnen, unterhalb war ein Schälchen für Opfergaben aus dem Holz geformt, das bei den Rankennagas fehlte. Der Schwanz der naturalistischen Nagas endete manchmal in einer Vogelfigur, der in der indonesischen Mythologie häufig anzutreffenden Verbindung Schlange–Vogel.[5]
Literatur

Alexander M. Dubianski: Ritual and Mythological Sources of the Early Tamil Poetry. Egbert Forsten, Groningen 2000, ISBN 90-6980-110-8 (Gonda Indological Studies , (Übersetzung von: Ритуально-мифологические истоки древнетамильской лирики. Наука, Москва 1989, ISBN 5-02-016976-5).

Heiner Uber, Papu Pramod Mondhe: WeltSchlangen SchlangenWelten. Auf den Spuren eines Reptils durch Mythos und Magie. Frederking & Thaler, München 2002, ISBN 3-89405-399-2.

Heinrich Zimmer: Indische Mythen und Symbole. Diederichs, Düsseldorf 1981, ISBN 3-424-00693-9.

Marinus Willem de Visser: The dragon in China and Japan. J. Müller, Amsterdam 1913 (bei Internet Archive)

Einzelnachweise

Urs Ramseyer: Kultur und Volkskunst in Bali. Atlantis Verlag, Zürich 1977, S. 67,101, 161. ISBN 3-7611-0525-8

Herwig Zahorka: A Tumon Dayak burial ritual (Ayah Besar): description and interpretation of its masks, disguises, and ritual practices. (Research Notes). Borneo Research Council, 2001

Susanne Rodemeier: Von Schlangendrachen und Rankennagas. Museum der Weltkulturen, Frankfurt 2008

Ernst Vatter: Ata Kiwan. Unbekannte Bergvölker im tropischen Holland. Ein Reisebericht. Bibliographisches Institut, Leipzig 1932

Schlangenkönig und-königin (naga und nagini) mit ineinander verschlungenen Unterleibern in Halebid (Karnataka)

Südindische Plastik (19. Jhd.) mit einer kleineren weiblichen Gottheit, aus deren Vagina (Schoß) eine Schlange austritt.

Ägyptisch, 14. Jhd. v. Chr.: Solare Katze, greift die sich wellenförmig, Wasser symbolisierende, hier Bösartigkeit, Vernichtung und Mißklang bedeutende Schlange an.

Die Schlange als Symbol der Heilung und daher das Attribut des Aesculap. Römisches Medaillon des 2. Jahrhunderts.

Chinesischer Schlangenmensch Keramikfigur aus der T’ang-Zeit (618-907)

(entlehnt aus: Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
(ISSN 1430-6972)
IP-GIPT DAS=06.09.2000 Internet-Erstausgabe, letzte Änderung: 02.03.15
Impressum: Diplom-PsychologInnen Irmgard Rathsmann-Sponsel und Dr. phil. Rudolf Sponsel)

Sie ist Weisheit; Macht; List; Heimtücke; Verschlagenheit; Finsternis; das Böse, die Verdorbenheit und der Versucher. »Sie ist die personifizierte Schicksalsmacht, behende wie das Unglück, mutwillig wie die Vergeltung, unbegreiflich wie das Schicksal«. Kosmologisch gesehen, ist die Schlange der Urozean, von dem alles ausgeht und in den alles zurückkehrt, das uranfängliche, undifferenzierte Chaos. Sie kann auch die Welt tragen und erhalten und sie als > Uroboros umkreisen, das Symbol zyklischer Manifestation und Wiedervereinigung. Sie ist der Gott, den man in frühen Kosmogonien findet und der später einer mehr psychologischen und geistig-religiösen Auslegung wich.

http://www.sgipt.org/galerie/tier/schlang/schl_kult.htm

Olmeken – Schlangenmotivvarationen

Eines der zentralen Motive religiöser Verehrung bei den Olmeken war ein seltsames Mischwesen aus Jaguar und einem Kind. Meistens wurde der so genannte Wer-Jaguar schreiend oder knurrend mit offenem Mund dargestellt. Das Motiv war durchaus variabel. Es reichte von der fast reinen Katzendarstellung bis hin zum reinen Menschen mit nur einer Andeutung des Jaguars.

Zweites wichtiges Motiv der Mythologie war die Schlange. Beide spielten auch zentrale Rollen im Mythos und späterer Zivilisationen. Kulkulcán (auch Quetzalcoatl) die gefiederte Schlange war Gott des Windes, der Medizin und der Kunst bei den Maya. Bei den Azteken galt er auch als Gott des Handwerks und Erfinder des Kalenders.

http://www.freenet.de/nachrichten/wissenschaft/geschichte/geheimnis-der–olmeken_726548_533364.html

http://www.planet-mexiko.com/mexiko-stadt/teotihuacan-pyramiden.html

Teotihuacan� was soviel bedeutete, wie �Ort, wo man zum Gott wird

The Dresden Codex Lunar Series and Sidereal Astronomy
© 2009 by James Q. Jacobs

The Dresden Codex Lunar Series

2009.06.13 – The Dresden Codex Lunar Series presents a span of 11,457 days, equaling 11,292 degrees solar orbit. This amount has a sidereal correspondence with 857 days of lunar orbit motion (Table 1). Also, 11,457 lunar orbits equates to 857 solar orbits and 10,600 lunar synodic periods (moons). And, 857 full moon periods represents a precise integer number of earth rotations:

857.0 full moons
857.0 solar orbits

= 930.013 lunar nodal
= 11,457.016 lunar orbits

= 25,377.003 earth rotations
= 10,600.016 full moons

The “image series” of 11,457 days consists of the nine date intervals between ten images. The full ten intervals span 11,959 days, rather than the 11,960 days more accurately equaling 405 full moons. The 11,959 day interval also has a sidereal correspondence equating solar and lunar orbits. Angular lunar orbit motion during 897 earth rotations equals solar orbit motion during 11,959 days.

Table 1. Dresden Codex Lunar Series Astronomical Periods.

interval (TT)

degrees orbit

lunar periods

solar

lunar

synodic

nodal

orbit

11,959 days

11,786.90

404.9700

439.4717

897 rotations

11,786.92

857 days

11,292.14

11,457 days

11,292.12

387.971

421.024

11,457 lunar orbits

308,519.6

4,124,520.0

10,600.001

11,503.08

11,457.000

857 solar orbits

308,520.0

4,124,525.3

10,600.015

11,503.09

11,457.015

857 moons

24,943.5

857.0

930.0128

25,377 rotations

24,943.512

856.9999

930.0129

Apparently, the focus of the lunar series is lunar nodal (the eclipses) and ratios far more accurate than either the Saros or Metonic eclipse periods represent or the eclipse intervals presented in the lunar series. Is sidereal astronomy the reason why the Maya astronomer utilized, instead of the Saros or Metonic eclipse cycles, a lunar series span of 11,457 days equaling 387.97 full moons? The accuracy of the sidereal ratios is very convincing:

Lunar orbits : moons accuracy, 10,600.0 : 10,600.0012
Earth rotations : moons accuracy, 25,377 : 25,377.0022

= 1.0 : 1.000 000 110
= 1.0 : 1.000 000 086

The lunar series 11,457 and 11,959 day intervals are apparently based on sidereal astronomy. Is there any question that the Maya were doing sidereal astronomy? Hopefully, this new perspective presents a useful template, the stellar backdrop, upon which to now interpret the Dresden lunar series and other aspects of Native American astronomy. (…….)

http://www.jqjacobs.net/archaeology/maya_astronomy.html

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