Entmystifizierung Göbelki Tepe

aus: http://www.weltraumarchaeologie.com/G.oe.tterarch.ae.ologien.htm

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Entmystifizierung Göbelki Tepe

R. Kaltenböck-Karow, Wissenschaftsautor
25. 03. 2015

Wir haben im Anhang zu dieser Analyse eine Kurzbeschreibung der offiziellen Archaeologie. Diese erscheint jedoch wieder einmal nach einem alten Muster ausgewertet zu sein, die keine andere Möglichkeiten zu lassen, als das der Mensch sein eigenes Produkt ist. Diese Ansicht wird schon lange nicht mehr von allen Fakultäten und Einzeldisziplinen wie Professoren der Archaeologie geteilt. Und auch wir sehen Göbelki Tepe grundsätzlich in der Bewertung anders, als im unteren Teil dargestellt.

Berichtsuniversität, siehe Artikel unten

Was haben wir?

Wir haben einen Orte, den sich noch vor Jahren niemand wirklich vorstellen konnte, da der gesamte Nahe Osten architektonisch nicht älter als ca. 6.000 Jahre angesiedelt war. Und so wurde auch Ägypten in diese Zeit verlegt mit der Aussage, hier sei die erste Hochkultur entstanden, die Alles überstrahlt. Was in der Tat richtig ist. Denn Ägypten mit seinen Pyramiden und unterirdischen Stadtteilen, Tunnelsystemen wie astro-mathematischen Formeln in Stein gebaut, ist ein Wunderwerk.

Wenn wir dann noch betrachten, das Ägypten, je älter je perfekter es sich präsentiert und je älter auch die Pyramiden sind diese perfekter und älter werden, so darf man sich schon erstaunt zeigen, das je älter wir in der Entwicklung der Steinzeit- und Sammlerjäger, die ja eben nur dazu fähig waren, gerade einmal mit Steinwerkzeugen wie Waffen ihren Stamm ernähren. Dennoch haben sie dann mal so eben in ihrer Freizeit, wahrscheinlich für einen noch nicht entdeckten „Honiggott“ oder aus einem vergleichbaren Antrieb heraus, Pyramiden und Paläste gebaut.

Nun schmeißen die Funde um Göblki Tepe eigentlich nicht nur die Zeitfenster der Zivilisationsentstehung nach professoraler Denkart über den Haufen, nein, man bemüht sich krampfhaft, diese Funde nun irgendwie in das alte Schema zu pressen. Das Ergebnis sehen wir im Anhang der Universitätsbeschreibung.

Der Naturraum war natürlich anders als heute. Denn die Anlage und die sich daraus ergebenden Zivilisationsmerkmale reichen zwischenzeitlich bis zu 15.000 Jahre BC, zurück. Das ist ein Zeitpunkt gut vor der Sintflut wie auch zu dieser Zeit noch die letzte mittlere Eiszeit sich auswirkte. In diesem Zusammenhang darf man das Alter von Göbelki Tepe wahrscheinlich noch weiter zurückstufen. Also waren dort Lebensbedingungen wie heute in Mitteleuropa mit wenig Menschen, doch reichlich Nahrungsangebote der Natur.

An der Neolithisierungstheorie des Überganges vom Wildbeuter zum Bauern darf aus ganz pragmatistischen Gründen Zweifel gehegt werden. Denn Göblki Tepe ist nach heutiger Erkenntnis aus Materialien zusammengebaut worden mit Werkzeugen, die man fand, die bis zu 500 km weit aus anderen Gegenden kommen. Und diese Entfernungen sind für Jäger und Sammler doch gewaltige Distanzen. Weiterhin muß angemerkt werden, man fand in den nach Siedlungsräumen wirkenden Zusatzgrundrissen in der Gesamtanlage Haufen von Tierknochenfunden, eben der Gegend. D.h., hier waren Menschensammlungen, die gemeinschaftlich ernährt wurden. Was ja auch kein Wunder bei einer derartigen Großbaustelle nimmt. Sie sind also nach den „Spuren im Sand“ wohl mit ihren Stämmen dort zusammen gekommen, um unter höherer Leitung, sich dieser Baumaßnahme zu widmen. Und es waren dann wohl begnadete Schamanen oder „Hokuspokus-Gurus“ der Abergläubigenführung, bei Asterix und Obelix als “Seher“ bekannt, die nun mit großen Beschwörungsformeln die Jäger und Sammler, die ja eigentlich irgendwie „Wilde“ waren, nun in ihren Panne zogen und psychologisch so traktierten wie hypnotisierten, das diese Stämme sich zu Baukolonnen zusammenschlossen und über Jahre nun diese Anlage bauten, um hier zu beten und irgendwelche Beschwörungen vorzunehmen. Wahrscheinlich mit Ekstase, Haschisch und Met.

Nehmen wir jedoch das Wissen um die Frühzeit der Kulturen weltweit mit ihren prähistorischen Überlieferungen in Bild, Ton und Text wie Bauten ins Kalkül, ergibt sich ein anderes Bild. Hernach darf man davon ausgehen, diese Anlage war kein Tempel oder religiöser Ort, was man auch daran ablesen kann, als das dieser Ort für die Nachwelt vergraben wurde weil man entweder wußte, die Sintflut steht bevor, oder aber die Wüste ist im kommen. Denn Der Klimawandel war unaufhaltsam.

Vergleichen wir Göbelki Tepe nun mit anderen Funden in der Welt, die auf ähnliche Altersangaben Hinweis geben, so sieht es wohl doch eher so aus, wir hatten vor der Sintflut eine andere Wesenheit die die Welt beherrschte und offensichtlich „Besucher“ waren, die hier Kolonien unterhielten. Und es wird nun ganz verrückt, wenn wir noch weiter zurück gehen. Denn dann stoßen wir auf Artefakte und Gegenstände, die es überhaupt nicht geben könnte nach herkömmlicher Meinung. Die sind so alt, da war an Menschen wirklich noch nicht zu denken. Das geht in die hunderte von Millionen Jahren rückwärts in der Zeit.

Bleiben wir also bei dem, was wir wissen können und auch z. B. Ägyptische Texte verraten. Hier sei nur an das komplexe Werk von Rainer Lorenz erinnert, der eine wohl epochale Analyse dieser ägyptischen Texte auf der Grundlage vieler Professoren und Forscher erstellt hat, die nach wie vor ignoriert wird. Sie war wohl zu deutlich. Denn es wird davon berichtet, auch vor der Sintflut gab es Zivilisation. Und da waren eben die SHU MER, die heutigen Sumerer, die Leute von SHU aus dem Mer, übersetzt soviel wie „die Leute vom Mars, die aus dem Weltraum kamen“, die hier Kolonie nahmen und die Menschheit anschoben. Und nicht nur in NahOst. Das geschah weltweit. Und davor gab es Wesenheiten und Kulturen, wo nicht einmal fest steht, waren es irdische Entwicklungen oder gar diverse Wesenheiten, die die Erde besuchten und hier Kolonien unterhielten. Sei es zur Dinosaurierzeit für Großwildjagden oder wofür auch immer.

In jedem Falle wissen wir, die SHU MER z.B., brachten ja aus dem Weltenmeer kommend verständlicherweise keine Vollstruktur und Industrie mit auf die Erde um hier vollzivilisatorisch zu wirken. Es waren also doch immer relativ kleine Mannschaften, selbst wenn es vielleicht mal auch tausende Köpfe wurden. Dennoch reicht es nicht, um eine technische Zivilisation zu unterhalten. Aber es sieht so aus, sie beherrschten die Materialkunde was Stein angeht wie man auch damit hantiert. Denn sie schufen unter Ihrer Anleitung nun mit den Jäger und Sammlern große Anlagen. Und nicht zu ihrer eigenen Erbauung oder das die Menschen sie nun anbeteten, sondern als Universitäten und Lehranstalten. Ihre Werkzeug und Material war Stein, das sie mit ihren Techniken derart beherrschten, das sie es vermochten, ganze Steinbauzeitalter zu entwickeln, Pyramiden bauten wie sonstige Großanlagen mit Botschaften darin eingearbeitet, die von ihrem Wissen, ihrer Herkunft wie ihres Wirkens erzählen. Für die Nachwelt. Und die Bauarbeiter waren die Jäger und Sammler. Denn die Götter konnten sie wohl kaum ernähren.

Was dann auch die Funde von großen Ansammlungen von Wildresten, also deren Knochen, z.B. in Göbelki Tepe erklärt. Unterbrochen wurde diese Entwicklungen jedoch durch Geschehnisse in der Frühzeit der Erde vor unserer Menschheit, die in den Überlieferungen von einem kosmischen Krieg berichten wie von der Sintflut, die die Zivilisationen auf Erden beendeten. Und erst danach entstanden die heutigen Kulturen. Nach den Überlieferungen, durch die Götter/Wissensbringer angeschoben und entwickelt. Mit Allem was dazu gehört. Diese Grundlagen finden wir heute in den Religionen wieder, die uns bis heute Anleitung geben, Mensch zu bleiben und nicht in die Barbarei zurück zu fallen.

Es ist also nicht so sehr schwer, sich nüchtern und pragmatistisch der Dinge anzunehmen und zu bedienen, die eben die Vergangenheit für uns bereithält und sie geordnet und ganzheitlich zusammen zu fügen. Dann ergeben sich meist differenzierte Bilder, als die heutige Archaeologie sie uns liefert möchte.

Chronik-Foto

Göbelki Tepe wie die meisten ältesten Großanlagen, die wir heute als Pyramiden oder sonstige Heiligtümer bewundern, waren nach nüchterner Lesart Botschaften in Stein wie zu jener Zeit, Universitäten wie Schulen und Lehranstalten der Wissensbringer für die Menschen.

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Şanlıurfa / Göbekli Tepe (Türkei)

Die frühholozäne Gesellschaft Obermesopotamiens und ihre Subsistenz (Türkei)

Steckbrief

Kultisch-religiöses Zentrum

Lage: Obermesopotamien, nordöstlich der Stadt Şanlıurfa in der Südosttürkei auf einem über 750 m hoch aufragenden Bergzug in Sichtweite des 1919 m hohen Karacadağ.

Forschungsgeschichte: 1963 als neolithischer Fundort durch eine türkisch-amerikanische Forschergruppe identifiziert; 1994 Geländebegehung und Entdeckung erster Steinplastiken durch K. Schmidt (damals Universität Heidelberg); seit 1995 Ausgrabungen durch das Museum Şanlıurfa und das Deutsche Archäologische Institut.

Aktuelles Forschungsziel: Entschlüsselung des frühneolitischen Symbolsystems Obermesopotamiens.

Förderung: Förderung durch die DFG seit 2004, DFG- Langfristprojekt seit 2010, weitere Förderung durch ArchaeNova e. V., Global Heritage Fund, John Templeton Foundation. Träger des Projektes ist das Deutsche Archäologische Institut, Berlin; eine Kooperation besteht mit der Harran Universität, Şanlıurfa.

Naturraum

Entscheidende Entwicklungen beim Übergang zur produzierenden Lebensweise (Neolithisierung) fanden im Norden des Fruchtbaren Halbmonds, in der Vorgebirgsregion des Taurus statt. Dort gab es im Frühholozän ausreichende jährliche Niederschläge für einen nachhaltigen Pflanzenbau. Die bislang nur hier nachgewiesenen umfangreichen Vorkommen der später domestizierten Wildformen von Pflanzen und Tieren begünstigten die frühe permanente Besiedlung dieser Region.

Siedlungsgeographische Charakteristika und überregionale Beziehungen

Nach der gängigen Neolithisierungstheorie war der Übergang vom Wildbeuter zum Bauern eine Folge der ständig wachsenden Population und einer damit verbundenen Verknappung der Nahrungsressourcen. Dieser Ressourcenknappheit suchte man durch den systematischen Anbau von Pflanzen und später auch durch Tierzucht zu begegnen – der Prozess der Neolithisierung setzte ein. Diese Theorie wird durch die Forschungen am Göbekli Tepe in Frage gestellt. An diesem Ort befand sich das zentrale ‚Heiligtum’ eines größeren neolithischen Siedlungsgebietes Obermesopotamiens. Hier kamen die regionalen Gruppen zusammen, von hier gingen aber auch wichtige Innovationen aus.

Politische und sozioökonomische Organisation

Dem Göbekli Tepe liegt eine komplexe gesellschaftliche Organisationsform von Jäger- und Sammlergesellschaften zugrunde, wie man sie für solch frühe Zeiten bislang nicht vermutet hätte. Die Errichtung monumentaler Steinkreisanlagen wäre ohne handwerkliche Spezialisierung, Arbeitsteilung und Arbeitsorganisation kaum durchführbar gewesen. Die Anlagen verliehen dem Göbekli Tepe die Funktion eines sakralen Ortes und Versammlungsplatzes, dessen Kontrolle in den Händen entsprechender Spezialisten gelegen haben dürfte. Auf dieser Grundlage wird eine neue Sichtweise auf den Neolithisierungsprozess möglich.

http://www.dfg.de/dfg_magazin/wissenschaft_oeffentlichkeit/ausstellungen_veranstaltungen/archiv/vorderasien/fuehholozaene_gesellschaft/index.html

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