Einführung in Band I

Auszug aus

Index – verbotene Bücher „und sitzen zur Rechten Gottes“

Forschungen zur Zivilisations- wie Religionsentwicklung der heutigen Menschheit.

Kapitel 5 + 6

Von Kultureinflüssen

Im Zuge der allgemeinen Kulturverlagerungen wurden die Göttervorstellungen und Glaubensansätze mehr und mehr in Randgebiete der Ökumene gedrängt. Nach P.W. Schmidt ist dies nach und in Amerika wie folgt vor sich gegangen:

Die ältesten Stämme Amerikas sind bereits in Amerika eingetreten, als wegen des Bestandes der Landbrücke von Asien nach Amerika im Norden noch nicht das arktische, sondern das mildere boreale Klima herrschte. Ein Teil dieser ältesten Stämme waren nach Süden weitergewandet, ein anderer Teil nahm, natürlich damals in schütterer Verbreitung, die Mitte Nordamerikas, ungefähr an der jetzigen Grenze der Vereinigten Staaten und Kanadas, ein. Ein weiterer Teil dieser ältesten Stämme, wie die Feuerländer u. A., scheinen jedoch aufgrund jüngster Forschung aus süd-östlichen Regionen, also der Richtung Asien, Australien, eingeströmt zu sein.

Als dann die nördliche Landbrücke durchbrochen und in die Inselreihe der jetzigen Behringstraße auseinander gerissen wurde und das Klima sich von einem Borealen in eine Arktisches umwandelte, kamen von Nordosten zwei Kulturen, die von Birke-Smith sog. Eisjagd-Kultur und die Schneeschuh-Kultur, herüber. Die Träger derselben, die Dene- oder Athapasken-Stämme, durchstießen das Gebiet der Altstämme, und Teile dieser Stoßtruppen sind noch jetzt in dem im Südosten der Vereinigten Staaten lebenden beiden Dene-Stämmen der Novaho und der Apachen, vorhanden. – (L.5, S. 382)

Andere Zuzügler setzten, nach derselben Quelle, die Verdrängung der Altstämme in Randgebiete fort. Untersuchungen Ehrenreichs lassen jedoch – nach Krickeberg – noch andere Zusammenhänge, und zwar mit der kaukasischen Rasse und den Semiten vermuten:

Ein Anthropologe von der Bedeutung Paul Ehrenreichs hat als Ergebnis seiner Untersuchungen zahlreicher verschiedener Indianerstämme Brasiliens den Satz ausgesprochen, daß die Indianer trotz gewisser mongolider Züge in ihrer Gesichtsausbildung in ihren Körperverhältnissen vielfach näher der kaukasischen Rasse stehen als der mongolischen; gibt es doch unter ihnen beispielsweise ausgesprochen semitische Typen. Am besten erklärt sich diese merkwürdige Mittelstellung nach Ehrenreich, wenn man bis ins mittlere und jüngere Tertiär zurück geht, als Asien und Europa zusammen mit Nordamerika eine große zusammenhängende, um den Pol gelagerte Landmasse bildeten. Über sie hatten sich bereits Menschen oder seine nächsten Vorfahren von ihrem vielleicht in Südasien gelegenen Ursprungsherde aus verbreitet, und man hat also, wie Ehrenreich treffend bemerkt, nicht den mindesten Grund anzunehmen, daß Amerika zu einer Zeit menschenleer war, als Asien und Europa schon eine Bevölkerung besaßen. Erst nach der späteren Lostrennung Amerikas von der „Alten Welt“ durch die Zertrümmerung der nordpazifischen und nordatlantischen Landbrücke und nach dem Hereinbrechen der Eiszeit konnte sich der Mensch auf dem amerikanischen Abschnitte in langen Zeiten verhältnismäßiger Abschließung zu einem bestimmten somatischen Typus entwickeln. Das diese Abschließung niemals vollständig war und besonders dem Rückzug der Gletscher wiederum einer Zeit lebhaftester Beziehungen zu Asien Platz machte, dafür bietet uns die Kultur der Amerikaner Beispiel zur Genüge. Dann ist aber auch eine somatische Beeinflussung von der alten Welt her nicht von der Hand zu weisen –(L.156, S. 57 f.)

Die jüngsten Forschungen der jüngsten Zeit aufgrund Satteliten gestützter Ergebnisse zur erdgeschichtlichen Entwicklung wie zur zivilisatorischen Entwicklung lassen den Schluß zu, es war anders, als uns die heutige Schulweisheit glauben machen will und bestätigt im Kern die Vermutungen, die Ehrenreich und Andere bereits als unbestätigte Erkenntnis anklingen ließen. Denn die Radarabtastungen des Erdmantels und seiner Bodenstrukturen haben ergeben, es muß eine große Katastrophe gegeben haben, die die Erde nachhaltig veränderte. Eine Katastrophe derartigen Ausmaßes, das es die heutigen Vorstellungen von Katastrophen in jeglichem Film, zu übertreffen vermag.

Diese Katastrophe hat Ihre Wurzeln in der Sattelitenradartatsache, das die Erde unzweideutig Spuren einer Kollision mit einem Himmelskörper  in Bereich planetoider Größe, ausweist. Über das wann und wie, wie darüber welcher Himmelskörper hierfür in Frage käme, kann jedoch nur spekuliert werden.

Dennoch weisen in diesem Zusammenhang viele Artefakte, Legenden und Mythen darauf hin, das es sich in geschichtlicher Zeit des Menschengeschlechts auf diesem Planeten begab,  das ein Ereignis eintrat, das die geschichtliche Entwicklung der Menschheit neu geschrieben hat. Auch würde es erklären, das die Götter sich von der Erde verabschiedeten mit z.B. der Meldung, die Erde würde eine große Katastrophe erleben und es würde eine große Sintflut etc., etc., geben. Viele Dinge, auch mit diesen so viel geschmähten Hinweisen, würden eine Erklärung erfahren und die vielen sonstigen Hinweise bis heute, die sich um Außerirdische und dem unbekannten Planeten, der die Erde alle paar tausend Jahre gegenläufig zur Bewegung unseres Sonnensystems besuchen soll, Sinn  geben.

So bekommen auch die Hinweise von der „dritten Menschheit“ von Technikkulturen und Raumfahrt in der Frühgeschichte der Menschheit und viele ähnliche Überlieferungen, neue Nahrung und eine völlig neue Perspektive.  Denn dieser Zusammenhang würde heute noch viele ungelöste und vor allen Dingen, sich widersprechende Dinge in fast allen Forschungsbereichen, die sich mit der Erdgeschichte auseinandersetzen, plötzlich in ein erklärbares Bild tauchen.

Durch diese jüngsten Forschungsergebnisse, die zugegeben noch nicht Allgemeingut darstellen, jedoch die Frage am Rande aufwerfen aufgrund der Erfahrung mit der Schulmeinung, muß man sich denn überhaupt noch damit aufhalten und sich in Konkurrenz stellen und diese eingefahrenen Dogmatiker überzeugen wollen? Denn Wissenschaft bedeutet in der Übersetzung „die Suche nach der Wahrheit“ Und diese Suche hört niemals auf und stellt immer wieder Alles in Frage, kommen neue Erkenntnisse hinzu. Sie setzen auch die erwartete Offenheit der „Wissenschaft“ voraus, alte Erkenntnisse zu revidieren, sollten sich neue Erkenntnisse hinzugesellen. Sei es, das die Alten Erkenntnisse Bestätigung erfahren, sei es, das Sie sich ändern müssen.

Und in diesem Zusammenhang bekommen dann auch die Tatsachen Bestätigung, daß das Auseinderbrechen der Kontinente, der Wanderung der Kontinentalplatten und alles was damit in Zusammenhang zu bringen ist, eben auch einen Ursprung anderer Art hatte. Nämlich des Urkontinentes, Mur, Pandea und eben auch die Erklärung dafür, wieso Menschen und Dinosaurer offensichtlich gemeinsam diesen Planeten bevölkerten. Und das vielleicht die Legenden von der „dritten Menschheit“ dem Grund nach von etwas berichten, was in fernen Zeiten der Vergangenheit, bereits existiert hat.

Und nun wird es erst richtig spannend. Wir reden plötzlich in Zeiträumen von mehr als 65 Millionen Jahren, sollte es zutreffend sein, daß die Dinos eben zu dieser Zeit, „und es begab sich zu der Zeit…..“, verstarben aufgrund einer großen Katastrophe und Meteoriteneinschlages, dessen Spuren von Geologen als Weltereignis bestätigt werden konnte. Geht man diesen Weg weiter, so kommt man dann auch zu dem Ergebnis, was ebenfalls von Geologen bestätigt werden konnte, es gab vor ca. 12.500 Jahren in der Tat eine weltumfassende Sintflut. Und eine Veränderung, wie Sie bei den alten Griechen beschrieben wird in dem Zusammenhang mit dem Untergang von Atlantis, den Säulen des Herkules am Ausgang des Mittelmeeres und der Beschreibung der Erdrotierung aufgrund eines Schupses, den der Planet erlitt. „Und die Sonne ging mehrmals am Tage auf und unter und Norden wurde Süden und Süden wurde Norden….. „

Wir finden heute also zunehmend durch die jüngsten Forschungen der Wissenschaftler, die heute disziplinübergreifend in der Erde buddeln Bestätigungen von Legenden der Urüberlieferungen, die teilweise Dinge aus der Prähistorie zum Besten geben, die eigentlich nicht vorhanden sein können, da die Menschheit eigentlich gar nicht so alt sein könne, als das Sie davon Erfahrungen haben dürfte.

Und schauen wir uns weiter Gerüchte um die Planetenkonstellationen an, Ereignisse mit Göttern, Götterkriegen und kosmischen Katastrophen der Götter in ihren „fliegenden Kisten“, so kommen wir schnell auf das Thema des Asteroidengürtels, der wohl einmal ein Planet war da er genau dort ist, wo eben eine Planetenlücke besteht, die aufgrund der Massenregelung der Planetenbildung eines Systems, eben nicht sein dürfte. Und schwups, sind wir beim Mars, bei der Erde mit Zeugnissen von Menschen zu Zeiten der Dinos und Hinterlassenschaften, die Halbaffen unserer Vorfahren eben nicht im Entferntesten Imstande wären, herzustellen oder anzuwenden. Beile und Gewehrkugeln und Schuhwerk. So die versteinerten Überlieferungen in den Segmenten, Tierschädelfunden und sonstigen Spuren, die heute gefunden sind. Wie eben auch eine Höhle, die in Amerika in den 20er Jahren gefunden wurde anlässlich des Metallbooms, wo Stollen weit in Berge zur Ausbeutung von Edelmetallen getrieben wurden. Und einmal fand man eben in Segmenten dieser Höhlen Höhlen mit steinzeitlichen Menschenfunden, die auf Grabgestaltung oder Ähnliches hindeuten, die auf ein Alter dieser menschlichen Knochenfunde und Steinkeile hinweisen zu Zeiten, als es noch keine Menschen nach heutiger Lesart geben konnte. Ja sogar vor der Zeitenrechnung der eigentlichen Steinzeit lagen. Weit davor. So weit davor, daß einem schier schwindelig wird.

Hier finden wir Ansatzweise einen Verdacht der Legenden bestätigt, die eben von untergegangenen Zivilisationen auf dem Planeten berichten, von der „dritten, far vierten Menschheit“, die der unerklärlichen Reste auf Malta eine Richtung geben können, das Koordinatensystems eines russischen Forschers in einem anderen Lichte erscheinen lassen, der die Heidenpunkte der Welt auf den Globus übertrug und darin ein System erkannte, wie auch die Berichte um die kosmische Katastrophe vor vielleicht 40 Millionen Jahren neue Nahrung gibt, wonach der Asteroidengürtel ein Planet war, bewohnt war und wie der Mars, eine Zivilisation aufwies. Und der jüngere Planet Terra 1, eben nur Außenposten und Rohstoffquelle. Und die Berichte der Götterkriege erscheinen so auch in völlig neuem Lichte.

Hier darf auch an die äquatorialen Umkehrformen sowie an die amerikanischen Parallelen, Vorderasien, Uruk-Warka und Anau erinnert werden. So daß mit mindestens drei verschiedenen Wanderwegen (aus dem eurasiatischen Raume, von der Vorderasien her und im ägyptischen Raum in ostwestlicher bzw. westöstlicher Richtung) zu rechnen wäre, die allerdings zu ganz verschiedenen Zeiten vor sich gegangen sein dürften. Von einer völligen Unterbrechung der Verbindungen der Kontinente und Ihrer Kulturen zu reden, läßt das vorliegende Material bis heute jedoch noch nicht zu. Vielmehr kristallisiert sich wohl die Erkenntnis heraus, das Alles viel dichter beieinander liegt, als bis her vermutet wurde.

Das Alter der amerikanischen Bevölkerung konnte nach der von W.F. Libby in Chicago ausgearbeiteten Radio-Karbon-Methode – wir folgen hier einem Bericht von Hugo Gross – bereits weit ins Paläolithikum hinein zurückdatiert werden. Die Altersbestimmung erfolge hierbei durch Messung radioaktiver Kohlenstoffe organischer Bodenfunde (Isotop C14). So wurde für ein Lager von Bisonjägern der „Felsom“-Kultur bei Lubbock in Texas die Zeitstellung 9.883 +- 350 Jahre vor heute ermittelt. Die Kulturschicht, in der es sich befand, gehört also der Zeit der Schlussvereisung an. Bei Midland in Texas wurde 1953 zusammen mit Skelettresten von Wildpferd und Bison ein Sapiensschädel einer 30jährigen Frau mit einem Index von ca. 68,8 gefunden. Er entspricht demnach dem der extremsten dolichozephalen Paläoindianer Amerikas. Älter als die Kultur der Bisonjäger ist noch die der Elefantenjäger Amerikas, die E.H. Sellards nach dem Entdeckungsgebiet, dem Llano Estacado im Grenzgebiet von Texas und Neu-Mexiko, Llona-Kultur genannt, hat. – Auf der Santa-Rosa-Insel konnten ferner an vier Feuerstellen Zwergmammutreste festgestellt werden. Für die sich eine Durchschnittsdatierung von 29.650 + 2.500 Jahre vor heute ergab. Mammutknochen einer anderen Herdgrube wurden sogar mit 37.000 Jahren datiert. Andere Entdeckungen zeigten ähnliche Ergebnisse. Und doch scheint auch mit diesen Zahlen das Alter der Uramerikaner noch keineswegs erreicht zu sein:

Es ist nicht völlig ausgeschlossen, daß die Fundplätze Tule Springs und Santa-Rosa-Insel in Kalifornien zum Teil ins letzte Interglazial (Sangamon) zurückreichen. Für dieses hat der Geograph Georg F. Carter in Kalifornien altpaläolithische Artefaktfunde angegeben, die auch 0. Menghin (Buenos Aires) für annehmbar hält. G.F. Carter hält es sogar für sehr wahrscheinlich, daß die ersten Menschen zu Beginn der vorletzten Eiszeit (Illinoian) in Amerika eingewandert sind! Schon A. Penck hat bald nach der Entdeckung des Fundplatzes Folsom (den er 1928 besucht hat) die Ansicht geäußert, daß Amerika wohl schon vor der letzten Vergletscherung, ja möglicherweise schon in der großen Interglazialzeit von Menschen betreten wurde; damit steht im Einklang die starke ethnische und linguistische Zersplitterung der Indianerbevölkerung. (L.236)

Jüngste Forschungen der letzten Jahre bestätigen diese Vermutungen und gehen noch darüber hinaus. Danach deutet sich an, daß die Trennung der Kontinente zwar erfolgt ist, die Bevölkerungen der Kontinente, eben weil es einmal eine Ausgangslage der Kontinente in einem Urkontinent gab, ohnehin vorhanden war. Die späteren Zuwanderungen im Lauf der Kontinentalplattenverschiebungen, der Trennung der Kontinente wie der weltumspannenden Katastrophen, einhergehend mit der menschlichen Evolution und Vermischung und Hervorbringung von Varianten, haben diese Grundlagen immer wieder aufgemischt.

In diesem Zusammenhang dürfte auch interessieren, daß die Ureinwohner von Nordamerika und Grönland, Indianer und Eskimos, nach dem Institut für Blutgruppenforschung, Bensberg bei Köln, zu 100 % der Blutgruppe 0 angehören, wogegen A- und B-Blutgruppenanteile eine entsprechende Vermischung mit Weißen anzeigen soll.

Eine vielfach vertretene Hypothese lautet, daß die Menschheit ursprünglich einheitlich der Blutgruppe 0 angehört habe, daß also eine Gruppenbildung nicht existierte. Diese sei vielmehr im Lauf der Entwicklung dadurch zustande gekommen, daß die Eigenschaften A und B durch Mutation neu entstanden seien. So wird als Mutationszentrum für die B-Eigenschaften Zentralasien angenommen.

Merkwürdigerweise stoßen wir also wieder auf Zentralasien als Ausgangspunkt einer neuen Rassenbildung. Auch das zuerst von Ernst Haeckel aufgestellte biogenetische Grundgesetz „die Ontogonie ist eine Rekapitulation der Phylogenie“ scheint durch die Blutgruppenforschung bestätigt zu sein (fgl. „ärztliche Mitteilungen –Deutsches Ärzteblatt“, März 1960, Heft 11, S. 4923 f.)

Eine andere These aufgrund jüngster Erkenntnisse bringt den Gedanken der Mutation jedoch in eine andere Sichtweise. Was wäre, wenn die Mutation künstlicher Natur ist. Denn es spricht aufgrund des Ganzheitssystems der Neologiker (neue Schule logischen Denkens, die mit mosaikartigen Bestandteilen von Wissenssammlungen, dieses zu einem Ganzen zu verbinden vermag) viel dafür, das eben die vorgefundene Biomasse von Wesensarten, die eben einer menschlichen Gangart von biologisch-ergonomischen Voraussetzungen, eben den Menschen schufen und so die Blutgruppe mit der eigenen Blutgruppe entsprechend der Genvermengung mit den Göttern, bildete. Ein kühner Gedanke. Ja und nein. Ja, wenn man sich als einmalig und irdisch begreift, nein, wenn man die Überlieferungen und Kernaussagen gar der eigenen Religionen nüchtern und wörtlich zum Wissenstand von heute, übersetzt. Wonach dann fast alles möglich ist außer der Vermutung, wir, die heutige Menschheit irdischer Bezogenheit, sind aus uns selbst entstanden.

Festzuhalten wäre, daß wir es in Amerika – abgesehen von seiner neueren Kolonisation durch die weiße Rasse – mit schon in diluvialer Zeit beginnenden Zuwanderungen vom Norden, vom Westen, gar vom Süd-Osten und in der Äquatorialzone, sei es vom Osten, sei es vom Süden her, zu tun haben. Dem entsprechen die verschiedenartigen kosmischen Symbole.

Aber auch jüngste Funde, die die Welt aufhorchen lassen und zu vielfältiger Spekulationen Anlaß geben ist die Tatsache, das man ein Artefakt gefunden hat, daß nicht in die Zeit, noch in die Welt passt, in der sie gefunden wurde. Siehe folgenden Beitrag zu diesem Fund, dem wir unsere Interpretation den sonstigen Behandlungen dieses Themas, hinzufügen möchten:

Der Mechanismus von Antikythera

Über diesen Mechanismus resp. dieser Maschine, die erst in den heutigen Tagen die Wissenschaften aufmischen wie die interessierten Leser in Erstaunen versetzen, ist viel geschrieben worden und zwischenzeitlich auch im TV zu sehen. Dennoch wollen wir an dieser Stelle uns ebenfalls mit diesem Thema beschäftigen, da viele Aspekte noch gar nicht der Betrachtung unterzogen worden sind. Wir wollen also einmal mit einem anderen Blickwinkel an die Sache herangehen und keine großen Mutmaßungen anstellen, sondern mit dem erforschten Wissen die Sache in einen geschichtlichen Konsens stellen und mit den Mitteln der Logik, die Sache untersuchen.

(wikipedia.de)

Wir wissen, diese Apparatur, Maschine oder dieses Artefakt ist so ca. 50 bis 70 vor Christus im Meer versunken. Die Forschung stellt deshalb diese Funde, die in Begleitung weiterer Funde im Schiffsfrack sich befanden wie z.B. griechische Figuren und andere Kulturgegenstände aus griechischer Zeit in einem römischen Schiff, welches offensichtlich Beutekunst aus Griechenland in römische Häuser bringen sollte, eben in diese Zeit. D.h., da diese Funde offensichtlich nunmehr vor 2000 Jahren versanken, werden diese Artefakte und hier speziell eben auch dieser Mechanismus, eben in eine griechische Produktion um 2000 Jahren rückdatierend, den Griechen als Hersteller zugeordnet.

Worauf nun diese Behauptung zeitlicher Zuordnung wie Produktion sich stützt, bleibt jedoch ein Geheimnis der Wissenschaftler, die sich damit beschäftigen. Deshalb wollen wir uns mit den bereits erwähnten Mitteln der Logik an die Sache heranarbeiten. Hierbei stellen wir fest, daß die Metallteile unabhängig ihrer verwirrenden Bearbeitung der Feinmechanik, die schweizerischen Uhrmachern in nichts nachstehen, eben aufgrund des verwendeten Materials unzweifelhaft der Bronzezeit zuzuordnen sind. Die Bronzezeit ist die Periode, in der Metallgegenstände vorherrschend aus Bronze hergestellt wurden. Diese Epoche umfasst einen ungefähren Zeitraum von 3000 v. Chr. bis 800 v. Chr. Liegt also ca. mindestens 3000 Jahre zurück und kollidiert somit schon einmal mit den bisherigen Zeitzuordnungen, dieses Artefakt sei ca. 60 v. Chr. entstanden.

D.h., wir können davon ausgehen, daß das Artefakt um das es hier geht, unter Umständen gar nicht den Griechen zuzuordnen ist. Denn die Bronzezeit geht viel weiter zurück. Ferner dürfen wir feststellen, die Aussagen der Wissenschaftler, die nun mit Hightechmethoden diesen komplizierten Mechanismus untersucht haben und aus dem Staunen nicht mehr herauskommen weil Sie Dinge entdecken die eigentlich nicht zu entdecken sind, weisen darauf hin, das hier Kalendarien in das Artefakt einfließen, die auf die Beobachtungs- wie Glaubenswelt der Babylonier verweisen, was die ganze Sache unheimlich werden läßt.

Wir wissen jedoch von den Griechen, sie haben auch durch Alexander den Großen Zugang zu Uraltwissen auch deren Hochkulturvorfahren, die sie in Teilen besiegt und deren Reiche übernommen haben, die in prägender Art und Weise die griechischen Gelehrten beflügelten. Viele eben dieser Gelehrten sind durch die 12 jährige Ausbildung der Geheiminternate der Wissensbewahrer der Ägypter gegangen. Sehen wir uns nun diesen Mechanismus an, der in seiner Komplexität sich keiner heutigen feinmechanischen Arbeit wie der Grundlagen von Metallkunde, von Technikanwendung und Übersetzung wie Mathematik, um das in dieser ganzheitlichen Form überhaupt herzustellen vergleichen, so kommen wir nicht umhin zu erkennen, es kann sich nicht um eine griechische Arbeit handeln. Da überfordern wir schlicht die griechischen Möglichkeiten.

(Wikipedia.de)

Auch ist wohl festzuhalten, bei diesem Glücksfall von Artefakt römischer Beutekunst, handelt es sich um ein Einzelstück, welches eben keinen allgemeinen Gebrauch in der griechischen Kultur belegt. Es handelt sich aufgrund der Zeitumstände doch eher um ein Ausräumen heiliger griechischer Tempel durch die Römer, die lange nicht mehr wussten, was sie ausräumten und auf welche Traditionen mit welchem Alter, diese Beutekunst fußt. Dieses Artefakt erinnert so gesehen einmal in seiner Präzision als technische Übersetzung vergleichbar den Mayakalendarium mit seinem Wissen um das Weltall und seiner Gebundenheit eher an einen Bezug zur Erde wie auch an die in der Prähistorie beschriebenen Göttergerätschaften. Hier sei nur an die technisch zu bewertende Bundeslade der Israeliten erinnert, die nuneinmal auf Gott resp. die Götter Hinweis gibt.

Die Griechen haben mit Sicherheit große Kulturgüter geschaffen und erstaunliche Bauwerke zuwege gebracht. Die Feinmechanik und Metallkunde, die damit verbundene technische Fertigkeit von physikalischen Bedingungen und die notwendige damit verbundene Spezialform von Mathematik nunmehr ein derartiges Präzisionsgerät herzustellen, erscheint denn doch mehr als fragwürdig und scheint die Antike zu überfordern. Die Wissenschaft muß hier wohl andere Parameter anlegen als sie es bis heute noch zulässt.

Die Logik gebietet es hier eben ein Artefakt zu erkennen und vorzufinden, das bei den Griechen auch nur Kultcharakter hatte und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus ägyptischen oder anderen aus der Eroberung anderer Reiche erbeuteten Beständen respektive Bauanleitungen stammt, die aufgrund ihrer Besonderheit und des Diebstahl- oder Ausbildungsortes, welche eben sicherlich in fremden Heiligtümern zu suchen sind, nun in Heiligtümern der Griechen, eben auch aus ihrem kultischen und sonst nicht zuordnungsfähigen Charakters und Wunders des Gegenstandes heraus, eben als Heiligtum verehrt, in eigenen Heiligtümern Bewahrung fanden.

Dieser Ansatz und die Änderung dieser Parameter, von denen die Griechen offen und mit Begeisterung immer wieder der Nachwelt berichten verweisen nun wieder, gräbt man hier tiefer, letztendlich auch immer wieder auf ältere Vorläufer, auf die babylonische Ära wie auf die Wissensbewahrer der ägyptischen Schule, die wiederum ihren Ausgang einer Wissensbewahrung beschreiben, die an eine Hochkultur unserer vergleichbar erinnern, wo eben Hightech zum Alltag gehörte. Und so erhält dann diese feinmechanische Arbeit eines Gegenstandes, der einfach nicht in die Zeit der Griechen noch sonst welcher Antiken Kultur zu passen erscheint, einen ganz neuen Stellenwert.

Es bieten sich jedoch Lösungen dieses Gerätes an, schaut man noch genauer hin und erkennt was die Forschung berichtet. Die Forschung berichtet davon, das Gerät sei in einem Holzkästchen eingefügt gewesen, daß mit einer Kurbel versehen von außen bewegt hätte werden können, um so die Charaktere der Planetenbewegung und Kalendarien, zu erleben. Was schon Ironisch leicht an das Ironielied des Barden Maik Krüger aus Deutschland erinnert mit seinem Titel „dann musst Du erst den Nippel durch die Lasche ziehn und mit der Kurbel ganz noch oben drehn“. Eine für wahr erstaunliche Zufälligkeit, die so sehr menschlich erscheint und vielleicht genau in dieser Begebenheit ihre Übersetzung findet. Denn dieser Bezug des Erlebens deutet bei logischer Betrachtung und Funktion des Gegenstandes, egal welcher Menschheit nun dieses Gerät entsprungen oder zuzuordnen ist auf die Tatsache hin, es ist den Menschen zu eigen, einen derartigen Gegenstand, wenn er nicht auf eine sonstige technische Funktion Hinweis gibt, z.B. als Schulungsobjekt, also Lernmittel, so doch dann aber als Spielzeugdose zu werten. D.h. letztendlich, hier ist das Glück des Glücklichen zeithistorisch gesehen, ein Spielzeug oder Lernmittel einer vergangenen technischen Hochkultur vor unserer Zeit hat uns versehentlich, gewollt oder eben zufällig, über die Nachkommen und Übriggebliebenen dieser Hochkultur über die Wege der Wissensbewahrer oder eben Sammler von Artefakten vergangener Kulturen als nunmehr verehrtes Heiligtum der Götter, Hinterlassenschaften ins heute gebracht, das nun in der Tat Rätsel aufgibt, passen doch Gegenstand, Umstand wie Ausstattung so gar nicht in die Antike.

Wenden wir uns nun der Frage zu, wieso gewinnt man aufgrund der Forschungen mit modernster Technik, ähnlich wie in der Medizin, wo man durch Gegenstände sehen kann, den Eindruck, an den Zahnrädern sei gefeilt worden und wieso sind die Teile mit griechischen Schriftzeichen und Erklärungen versehen. Wenn wir nun das bis hier festgestellt in diese Frage einbeziehen, so erscheint die Antwort denn doch nicht mehr so schwierig, wie erwartet werden könnte. Denn wir dürfen davon ausgehen, es handelt sich um ein Uraltartefakt, das wahrscheinlich auf ägyptische Quellen und vielleicht davor, zurückgeht. In jedem Falle korrespondiert es jedoch mit dem Wissensbewahrer der Internatsschulen der Religionserhalter ägyptischer Kultur, die ihr Wissen eben auch an kluge Menschen und Gelehrte, die nicht in jedem Falle dem ägyptischen Kreise zuzurechnen sind, weitergaben. Einer frühen internationalen Universität vergleichbar.

Es spricht also sehr Vieles dafür, das ein Grieche, der dieses Artefakt nun erhalten hat und mit nach Griechenland nahm, diese Artefakt aufbereitete und entsprechend der Lehrmeister, die Funktion und Bedeutung der Teile mit griechischen Schriftzeichen versah, um eben seiner eigenen Nachwelt die Funktionsbedeutung, zu erhalten. So wie er es in ägyptischen Schulen erlernte. Gewissermaßen als eine Gebrauchsanweisung, so wie wir es heute gewohnt sind, bekommen wir Gegenstände aus Ländern, die nicht der unsrigen Sprache zuzuordnen sind. Setzen wir voraus, die Menschen waren schon immer vergleichbar gestrickt, so wie wir uns heute selbst kennen, so liegt die Lösung eben auch genau in diesen Verhaltenweisen und die Erklärung ist doch recht einfach. Die Erklärung, wie kommt ein derartiges Artefakt nach Griechenland, wieso ist es mit griechischen Schriftzeichen versehen, ist auf dem Wege nach Rom und hat doch so gar nichts mit Rom und Griechenland zu tun.

Kapitel 6

Visionäre Schau und Höhlenzeichnungen

Mit Rücksicht auf das noch Vorzutragende dürfte es zweckmäßig sein, sich einige Klarheit über die erwähnte Art des „Schauen“, des Heraus- bzw. Hineinsehens oder wie man es sonst noch nennen möchte, zu verschaffen. Ganz werden wir allerdings das Wesen dieser Schauensart mit unserem beschränkten Wissen um geistige Vorgänge nicht ergründen können. Vielleicht rührt es überhaupt an ewig verschlossenen Geheimnissen. Es soll deshalb lediglich kurz bemerkt werden, was darüber vielfach beobachtet worden ist und wohl auch von Jedermann beobachtet werden kann: Menschen vermögen in Sträuchern, Baumstümpfen, Wolken, Felsen, Wänden aller Art, Nebeln und sonstigen Objekten mitunter wirkliche oder Fabeltiere, bekannte oder unbekannte Personen leibhaftig vor sich zu wähnen.

„—und siehst Du nicht dort

Erlkönigs Töchter am düsteren Ort?“

— ich seh´es genau,

es scheinen die alten Weiden so grau“

Ähnliches wird ein Jeder kennen oder von Anderen erfahren habe, so daß es keines weiteren Beweises hierfür bedarf. Der Vorgang ist auch nicht nur an unregelmäßige Objekte gebunden. Er kann offenbar ebenso durch einfache geometrische Gebilde ausgelöst werden – durch Gebilde die gewissermaßen nur ein Schema des in ihm Geschauten darstellen.

Es war in einer Zeit vor unserer Zeit“, so fängt ein berühmter und liebenswerter Zeichentrickfilm an. So oder so ähnlich könnte man die Zeit der frühesten Hinterlassenschaften und Ausdeutungen der jungpaläolithischen Völker beschreiben, die z.B. zum vorderen Orient und zum Süden hin – nach von Eickstedt – durch neuerliche Veränderungen der zentralasiatischen Verhältnisse eingeleitet wurde:

isoliert in ihren „Kammern“ entwickelten sich die Europiden im Westen, die Mongolen im Osten. Das Abschmelzen (der Eiszeit) und Öffnen neuer Lebensräume und Wege führte später zu allmählichem Abfließen der westlichen Gruppen in den westlichen europäischen Raum und der östlichen Gruppen gegen den Süden. Dort aber wichen südlich der Seen und Gebirgsbarrieren, die von Vorderasien bis Tibet lagen, die Südwälder mit ihren Südformen auch ihrerseits wieder zurück. Dadurch wurde die menschliche Südform in ihren heutigen westlichen afrikanischen und östlichen melanesischen Flügel zerschnitten. Als Ergebnis haben wir die heutigen drei Subspezies oder Großrassenkreise der „Weißen, Gelben und Schwarzen“, die im Verzahnen, Drängen und Drücken der eingeleiteten großen biologischen Bewegungen die Altformen immer weiter und rascher in die äußeren Rand- und Fluchtgebiete abschoben.“

Interessant hierbei sind auch unbestätigte Meinungen, nach denen die Aufteilung der unterschiedlichen Hautfarben der Menschen heute, anders als in der Tierwelt meist üblich, sich sehr wohl untereinander vermengen lassen. Was eben auch auf den einheitlichen Kern einer Ursprungsentwicklung hinweist, das diese Hautfarben einmal durch die Gebiete, in denen diese Menschen nun angesiedelt waren und deren klimatischen wie sonneneinstrahlungsbedingten Rahmen, sich eben änderten. Es gibt Theorien, die besagen, auch der Erdmagnetismus und die innere Erdstrahlung der Gebiete hätten Einfluß auf die Ausprägung der Menschenarten, so würde auch ein Weißer, wenn er nur lange genug in China leben würde, irgendwann die Anordnung seiner Augen z.B. denen der Chinesen angleichen und auch sonst, ihre Wesenmerkmale äußerer Schau, annehmen.

Es gibt aber auch Berichte und Überlieferungen, die wiederum mit den Wissensbringern in Zusammenhang gebracht werden müssen, die davon sprechen, es gäbe fünf Menschentypen. Und die vor beschriebene Genforschung und die darin festgestellten Abweichungen von der Grundtype der Blutgruppe 0 in die Abweichungen zu A + B, scheinen diese These zu untermauern. Sie sprechen von der „gelben Art, der braunen Art, der dunklen Art, der bronzefarbenen Art und der weißen Art“

Heute wissen wir, daß es sich in der Tat um fünf Gruppen handelt. Das sind nun einmal die Chinesen und japanischen Grundtypen. Dann haben wir die braune Art, die wir speziell im afghanischen Raum bis runter zum Ural in Form der heutigen Turkvölker, dem arabischen Raum und Indien antreffen. Hier ist festzuhalten, und es wird hier vom indogermanischen Einschlag gesprochen, daß man vermutet, das speziell der indische Menschentyp Vorgänger des weißen Menschtyps war, da er in Aussehen und sonstigen äußeren Merkmalen, diesem Typ am nächsten kommt. Die Unterscheidung der Hautfarbe eben nur über die Jahrtausende sich aufgrund der vor geschilderten geologisch wie klimatisch bedingten Unterscheidungen, zur heutigen Anpassung und Ausprägung führte.

Nehmen wir nun die Komponente der Wissensbringer, die aus dem Firmament zu den Erdenkindern herabstiegen hinzu, so ergibt sich ein Übriges. Denn diese sprechen eben von den „fünf Farbgebungen“. Und wiederum auch von eigenen Unterscheidungen, die sie den Menschen „durch Ihre Rippe“ „in memory“, geschenkt haben.

Erst die Jungpaläolithiker hatten sich nach Ausweis zahlreicher Darstellungen die kosmische Symbolik über die einfachen Sonnensymbole hinaus auch in den zusammengesetzten Spurenbildern zur vollen Entfaltung gebracht. Aufzeichnungen zugehöriger Legenden fehlen natürlich aus nahe liegenden Gründen im ganzen Bereich der paläolithischen Kultur. Sie dürften aber in den Mythen und Religionen späterer Natur- und Kulturvölker weitergelebt haben, so daß von diesen und dem Glauben heutiger Urkulturvölker mit ziemlicher Sicherheit auf die „bildlichen Vorstellungen“, an denen sich (Kant, S. 175) einst „das Denken orientierte“, geschlossen werden darf. Sie waren das Ergebnis kosmischer Einwirkungen und ältester kosmischer Schau. Wenn auch das Reich ihres „Vaters unser“ schon über dem Sternenzelt gelegen haben mag. Das Hinwenden des Neugeborenen zur Sonne und ähnliches Brauchtum, die (kosmischen) Gesetze eines „höheren Gesetzgebers“, sind unbeschadet des Glaubens an einen über das ganze Weltall herrschenden Allgott zur astralen Symbolik und Astralmythologie zu stellen, die demnach auch bereits im Altpaläolithikum begonnen haben müssten. Das scheint mit der sonstigen Verschiedenartigkeit der alt- und jungpaläolitischen Kultur und der Verdrängung der Ersteren durch die Letztere im Widerspruch zu stehen, doch ist die ungeheuere Dauer des Altpaläolithikums von 600.000 Jahren bis zum Beginn der Würmvereisung um 120.000, zu bedenken. Sie schließt einen gemeinsamen Ursprung in fernster Vergangenheit, gemeinsame Vorstellungen und getrennte Kulturentwicklungen bei räumlich getrennten Völkern späterer Zeit, nicht aus.

Die geometrischen Symbole der Jungpaläolithiker gleichen unseren kosmischen Erscheinungs- und Spurenbilder so sehr, daß sie hier – zunächst aus formalen Gründen – solange als deren Entsprechung angesehen werden müssen, als nicht bewiesen werden kann, das sie nicht mit ihnen in Beziehung stehen. Jüngste Forschungen belegen es doch eher, da eben alles miteinander in Beziehung steht. So nach dem heute bekannten und viel genutztem Motto: „Alles hängt mit Allem zusammen“ So offensichtlich auch hier und über die Zeiten.

Das gilt auch von dem liegenden Kreuz und den Fischen, die der Hirsch überspringt und es gilt erst recht – wie phantastisch es auch erscheinen mag – mit der Sonne im Geweih des Hirsches. Scheinen doch diese Bilder und Symbole nichts Geringeres zu besagen, als das schon im Jungpaläolithikum die Ekliptik bekannt war und sie in dem Aufgang der Morgensonne im liegenden Kreuz zur Zeit des Frühlingsäquinoktiums bzw. dem Erscheinen von Tieren, nämlich dem des Hirsches, der Fische, vielleicht auch mit Büffeln, in Beziehung gebracht wurde. Dann würde eine ferne Verwandtschaft dieser Bilder mit unseren Tierkreisbildern bestehen. Beachtenswert ist auch das normale Doppelkreuz neben dem liegenden Kreuz, das nach früheren Feststellungen, Jahresabschnitte darstellt und mit dem bekannten Kalenderstab verwandt ist. Dazu kommt die stattliche Reihe von gefundenen Darstellungen mit den übrigen kosmischen Erscheinungs- und Spurenbildern gleichartiger Symbole der Jungpaläolithiker und späteren Völker in Nordafrika, in Asien und darüber hinaus überhaupt in aller Welt.

Ähnliches bezieht sich in der Entwicklung auch auf Plastiken und deren Ausgestaltung. Es ist doch offensichtlich, daß es sich hier nicht immer um Schönheit in solchem oder überhaupt in irgendeinem uns unmittelbar verständlichen Sinne handelt und man für die Beurteilung dieser Plastiken zunächst erst jene Idee kennen lernen müßte, an die sie gebunden ist. Direkt ist dieser Sinn nicht zu erfahren, aber man weiß, daß, allerdings erst einige Jahrzehntausende später, eine göttliche Urmutter als Personifikation göttlicher Schöpferkraft und als Göttermutter verehrt wurde. Sie nahm – wie wir sahen – die seltsamsten Formen an. Sollte vielleicht schon das Aurignacien eine solche oder ähnliche Göttin gekannt haben? Unmöglich scheint dies nach all den Überraschungen, die das Jungpaläolithikum bereits gebracht hat, nicht. Man hätte es dann als Gegenstück zu den aus Ideogrammen hervorgegangenen geometrischen Symbolen hier mit einer Naturformen abgeleiteten Ideoplastik zu tun. Dies ist umso wahrscheinlicher, als ähnliche Plastiken und ihre Eigentümlichkeiten, z.B. die Kopf – und Armhaltung, sehr häufig, ja sogar typisch waren.

Die Verbreitung dieser „Kunst“ erstreckt sich über den ganzen Großraum Eurasiens hinweg. Der franko-cantabrische Bezirk und die Ukraine sind nur zwei weit entfernte, schon selbständig entwickelte Provinzen der jungpaläolithischen Kultur. Andere zeichnen sich in England, Süd- und Westdeutschland, in Böhmen, Mähren und selbst noch im östlichen Sibirien, im Raum von Irkutz, ab. Abgesehen von den franko-cantabrischen Höhlen und den ostspanischen Felsenbildern sind diese Kulturen durch kleine Knochen – und Elfenbeinskulpturen der erwähnten Art oder durch Ritzzeichnungen, Gravierungen in Bein- oder Schiefplättchen, belegt.

Die Höhlenbilder Frankreichs und Spaniens haben sehr verschiedenartige Umweltverhältnisse erlebt, denn sie reichen aus dem Aurignacien bzw. der Würm I – Würm II – Zwischeneiszeit bis in das Azilien, die beginnende Nacheiszeit, hinein. Brueil unterschied für diesen langen Zeitraum (Aurignacien, Solutreen, Magdalenien und Azilien) fünf Entwicklungsstufen der Höhlenbilder. Sie wurden bei der Wegräumung von Kulturschichten, mit denen die Höhlen dieser Perioden mitunter angefüllt waren und wobei sich ja die verschiedenartigen Entwicklungsstufen ihrer zeitlichen Entwicklung nach zeigen mussten, sichtbar. In der fünften Stufe verschwindet die Gravierung wie auch die figurale Arbeit.

Die einzige Höhle Frankreichs, wo diese Stufe durch Wandmalereien vertreten ist, die von Marsoulas, enthält gemalte Bandstreifen, zweigähnliche Zeichen, punktierte Linien und Flächen sowie ein von einem Kreis umschlossenes Kreuz. Diese Farbenzeichnungen erinnern an die bemalten Kiesel von Mas d`Azil. Übrigens lassen die Höhlen von Constillo und Niaux erkennen, daß man schon in älterer Zeit hier und da eine große Zahl konventioneller Zeichen besaß, von denen die der Periode von Ma dÀzil abstammen.

Die Orte, an denen sich die paläolithischen Wandmalereien einfinden, sind im Gegensatz zu den ostspanischen Felsmalereien meist sehr ausgedehnte, bald niedrigere, bald höhere, schwer zugängliche, nur an den Eingängen spärlich beleuchtete, sonst vollkommen dunkle, feucht oder gar von Wasserläufen durchflossene Höhlen.

Die Lagepläne der verschiedenen Höhlen zeigen ähnliche wenn auch differenziertere und geräumigere Situationen. Von eigentlichen Bildkompositionen, die den Zweck künstlerischer Raumausschmückung haben könnten, ist hier wie da aber nicht zu reden. Was sollten diese denn auch in stockfinsteren nassen Räumen, die selbst für Tiere und primitive Menschen unbewohnbar wären, die nicht öfter nur kriechend erreicht und nur in liegender oder kauernder Lage bei spärlichem künstlichem Lichte betrachtet werden können, besagen?

Vielleicht haben ja jüngste Vermutungen recht, die in die Überlegung einmünden, es war alles viel nüchterner, als heute noch mit mystischer Verklärung diese Hinterlassenschaften zu sehen wäre, daß diese Höhlen eben nur zu Extrem- wie Winterzeiten Nutzung erfuhren und die Stämme hier Tage oder Monate Unterschlupf suchten und so eben mit Lagerfeuern und Fackeln, sich erleuchteten . Und die Bemalung dieser Behausungen halt eine Art Zeitvertreib und Wettbewerbe als Spielort, der so genannten „primitiven Vorfahren“ zum Zeitvertreib waren. Denn das willkürliche Nebeneinander der einzelnen Bilder und ein teilweises oder vollständiges Übereinandergreifen derselben, wie es oft, so auf dem berühmten „Deckengemälde“ in der Höhle von Altamira zu beobachten ist, daß solche Absicht mystischer Verklärung nicht bestanden haben kann. Es zeigt sich heute eher das Bild des Zeitvertreibes und der Nachricht für die Nachwelt „he, Jungs, wir waren hier….“ Es ist deshalb auch hier wieder mit einem außerhalb moderner Kunstauffassung liegenden Zweck zu rechnen. Da dauerhafte Wohnzwecke und Raumausschmückungen ausscheiden., ist mit einer als Notunterkunft resp. Rückzugsort gedachten, vorübergehenden Nutzung und Freizeitgestaltung, viel mehr zu rechnen.

Als Resümee als Beleg für das Vorhergegangene kann also gesagt werden: die in der Art von Fresken auf der großen Decke z.B. von Altamira gemalten Tiere stellen den bedeutungsvollsten Teil der Ausschmückung dieser Höhle dar. Sie manifestieren auch das höchste Außergewöhnliche dieser paläolitischen Kunst, die schon in einer Reihe anderer Grotten entdeckt wurde. – Oftmals sind sie überlagert von früheren, mehr oder weniger verwischten Malereien. Hier wie da hat die Form bestimmter Felsen der Decke die Wahl der Darstellung und Ihrer Anordnung bestimmt.

Und genau die Art der Anbringung, der Art der Höhle, der Häufigkeit von Übermalung wie die Fertigkeit der Maler, weisen eher darauf hin, daß die Intelligenz, Begabung, wie Ausentwicklung der Gehirne, wie der Grund und Ursache zur Bemalung, doch eher pragmatischer denn mystischer Art waren. Diese, unsere Vorfahren, und die Deutung dieser Darstellungen sprechen da eigentlich eine eindeutige Sprache, waren der Verstandesentwicklung heutiger Gehirne, offensichtlich ebenbürtig. Und wer weiß, unter anderem Umständen hätte es vielleicht auch schon in den Höhlen einen Picasso gegeben.

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