Ein historisches Kurzstatment

Ein historisches Kurzstatment

Die historischen Aufgaben von Deutschland und Russland in Europa heute.
R. Kaltenböck-Karow, Wissenschaftsautor
04. 08. 2016

Was die wenigsten noch wissen und in den Schulen wohl auch kaum noch gelehrt wird ist die Frage, woher das Deutsche Reich seine Bedeutung hat und woher Russland seine Bedeutung für Europa hat wie die Frage, wo liegen die Gründungsorte dieser Räume.

Beide Länder sind aus dem Untergang des römischen Reiches entstanden wie der Übernahme der christlichen Religionen als Staatsreligionen Roms. Dieses Rom ist bekanntermaßen später in das Weströmische Reich und das Oströmische Reich zerfallen. Der Sitz des Weströmischen Reiches blieb Rom. Die des Osträmischen Reiches Konstantinopel, das vorherige Byzanz.

Beide römischen Reichsteile pflegten die christliche Religionen als katholische Kirche. Diese stand nun durch die Trennung des römischen Reiches in diese beiden Teilreiche auch in Glaubensfragen in Konkurrenz zueinander. In Rom bildete sich das heute bekannte katholische System heraus mit dem Sitz des Petersdoms in der Vatikanstadt.

Das Oströmische Reich installierte dagegen die Orthodoxie, die sich zuerst in der griechich-orthodoxen Kirche manifestierte, die ihre Wurzeln aus dem Kaisertum Konstantins heraus, entwickelt. Dieser konnte sich später nicht halten und sein Ostreich wurde von den Muslimen erobert. Die griechische Orthodoxe Kirche hat sich jedoch bereits in den Osten aussgedehnt und wurde dann in Russland eingeführt und trat dort im russischen großen Raum seinen Siegeszug an. Um hier nun eine für Russland passende Orthodoxie zu entwickeln, die zu Land und Leuten paßte, wurde dann in Kiew die Wiege dieser russischen Kirche gegründet, die dann auch die Geburtsstunde des russischen Nationalstaates wurde. D.h., Kiew ist eine urrussische Stadt und kein ukraninisches Gebilde.

Im Westen jedoch wurde das römische Reich durch die katholische Kirche Roms ersetzt, die auch in die Traditionen wie Herrlichkeiten Roms eintrat. Politisch wurde jedoch das Nachfolgereich Roms im Westen durch unterschiedliche Stämme und Strömungen bestimmt, die oft in Konkurrenz zur katholischen Kirche als einziger Machtfaktor Roms Europa zusammenhielt bis sich die Stämme so gebildet hatten, das einer die Führung übernehmen konnte. Diese politische Konstitution übernahmen dann germanisch-fränkische Stämme, woraus das römisch-katholische Reich deutscher Nation, wie das erste deutsche Kaiserreich entstand. Erst nach Zerfall dieser Konstellation wie der Herausbildung von Spanien und Frankreich als neue Nationalstaaten blieb als Nachfolgereich der Deutschen das Ostreich übrig, welches die Kaiserinsignien übernahmen wie daraus die erfolgreiche wie lange Zeit der KuK-Monarchie entstand wie diese dann auch lange bis weit in die Ostegebiete hinein wirkte.

Auf der anderen Seite hatten wir aber auch den Deutschen Orden, der aus dem Deutschen Reich entwickelt, bis weit in den Osten vorstoßen konnte und dort Herzogtümer bis später auch Königreiche entwickelte. Das erfolgreichste Gebilde wurden dann die PRÜß, das spätere Preußen. Hier sammelten sich unter deutscher Führung einige örtliche Stämme und Polen, die sich in diesem Preussen zu echten Preußen entwickelten, was wiederum später dann zur Gründung des 2 Deutschen Reiches führte. Was noch später dann wiederum sich mit der KuK zusammenschloß nach vielen internen Kleinkriegen. Russland selbst war bis dahin als Reich entwickelt und ebenfalls als Kaiserreich (Zarentum) etabliert.

Wir haben nun in Mitteleuropa die beiden Volksgruppen, die einst das römische Reich aus dem Weströmischen Reich wie dem Oströmischen Reich fortführten. Und beide Länder wie Volksgruppen, die deutschsprachigen Gruppen der Deutschen wie die der Russen haben die Kriege West- und Ostroms bis in die jüngste Vergangenheit fortgeführt. Es ist nun an der Zeit, das diese beiden Länder ihre Wurzeln der gemeinsamen Herkunft erkennen, der gemeinsamen geistig wie religiösen Entwicklungen wie die Lehren aus viel Leid eigener Geschichte ziehen und für Europa nun die Nachfolgeentwicklungen Roms wieder vereinigen. In einem befriedeten Europa, in dem es nun keine Kriege mehr geben wird.

Dieser hier gezogene historische Kreis schließt sich dieser Tage und es ist zu wünschen, das die Verantwortlichen Europas, Deutschlands, Österreichs wie Russlands genug Weitsicht und Verstand aufbringen, die Notwendigkeit der historischen Entwicklung der letzten zwei Tausend Jahre zu begreifen und die richtigen Schlüsse ziehen und so Europa wieder zusammen führen.

Advertisements
This entry was posted in Uncategorized. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s