Smaragdtafeln von Thoth – Tavel XIV

Smaragdtafel von Thoth – Tafel XIV

Bearbeitet von R. Kaltenböck-Karow, Wissenschaftsautor

10. 09. 2016

Tafel XIVDas Gesetz von Ursache und Wirkung

Höre, oh Mensch, die tief verborgene Weisheit, die der Welt verloren gegangen ist seit der Zeit der Residenten, verloren gegangen und von den Menschen dieses Zeitalters vergessen.

Wisse, diese Erde ist nur ein Portal, das von Mächten bewacht wird, die dem Menschen unbekannt sind. Die dunkeln Herren verbergen den Einging, der zum Himmelsgeborenen Land führt. Wisse, der Weg zum Gebiet von Arulu wird von Schranken begrenzt, die nur dem Lichtgeborenen Menschen geöffnet werden.

Ich bin auf der Erde Halter der Schlüssel zu den Toren des Heiligen Landes. Mit Hilfe von jenseitigen Mächten verfügte ich, dass die Schlüssel der Menschenwelt überlassen werden sollen. Vor meinem Weggehen gebe ich euch die Geheimnisse, wie ihr euch aus dem Joch der Dunkelheit befreien könnt, wie ihr die Fesseln des Fleisches abwerfen könnt, welche euch gebunden haben, und wie ihr von der Finsternis in das Licht aufsteigen könnt. Wisst, die Seele muss von ihrer Finsternis gereinigt werden bevor sie die Portale des Lichts betreten darf. Deshalb errichte ich unter euch die Mysterien, damit die Geheimnisse immer gefunden werden können. Ja, obwohl die Menschen der Dunkelheit verfallen können, wird das Licht immer als Führung scheinen. In der Dunkelheit verborgen, verschleiert in Symbolen, wird der Weg zum Portal immer gefunden werden. In der Zukunft wird der Mensch die Mysterien ablehnen, aber der Suchende wird den Weg immer finden.

Ich verfüge jetzt, dass meine Geheimnisse erhalten werden und nur an jene weitergegeben werden dürfen, die ihr geprüft habt, damit das Reine nicht korrumpiert wird und die Macht der Wahrheit sich durchsetzen möge.

Lauschet jetzt der Entschleierung der Mysterien, lauscht den Symbolen der Mysterien, die ich euch gebe, Macht daraus eine Religion, denn nur auf diese Weise wird seine Essenz erhalten werden.

Es gibt zwei Bereiche zwischen diesem Leben und dem Großen Einen, welche die Seelen beim Verlassen der Erde durchqueren müssen. Duat, der Ort der Mächte der Illusion, Sekhet Hetspet, das Haus der Götter. Oiris als Symbol des Wächters vom Portal, der die Seelen der unwürdigen Menschen zurückweist. Dahinter liegt die Sphäre der Himmelsgeborenen Mächte, Arulu, das Land, wohin die Großen gegangen sind. Dort werde ich, wenn meine Arbeit unter den Menschen beendet sein wird, mit den großen Wesen meiner alten Heimat zusammenkommen.

Sieben Wohnungen gibt es im Haus der Mächtigen,
drei bewachen das Tor jeden Hauses vor der Dunkelheil, und
fünfzehn Wege gibt es, die nach Duat führen.
Zwölf Häuser gibt es der Herren der Illusionen,
die nach vier Richtungen schauen, jeder von ihnen anders.
Zweiundvierzig große Mächte gibt es, welche die Toten beurteilen, die nach dem Tor suchen.

Vier Söhne des Horus gibt es, zwei sind die Wächter des Ostens und Westens –
Isis, die Mutter, die sich für ihre Kinder einsetzt,
die Königin des Mondes, welche die Sonne reflektiert.
Ba ist die Essenz, die ewig lebt, Ka ist der Schatten, den der Mensch als Leben kennt.
Ba kommt nicht, bevor Ka inkarniert ist.

Dies sind Mysterien, die durch alle Zeiten erhalten werden müssen.
Sie sind Schlüssel des Lebens und des Todes.
Höre jetzt das Geheimnis aller Geheimnisse:
lerne vom Kreis ohne Anfang und Ende, die Form dessen, der Eins und in allem ist.
Lausche und höre, gehe hinaus und wende es an, so wirst du den Weg gehen, den ich gehe.

Ein Geheimnis im Geheimnis, jedoch klar für den Lichtgeborenen,
das Geheimnis von allem werde ich jetzt enthüllen.
Ich will dem Eingeweihten ein Geheimnis kundtun,
aber lasst die Tür gänzlich verschlossen sein für den profanen Menschen.

Drei ist das Mysterium, das vom großen Wesen kommt.
Höre, und ein Licht wird dir aufgehen. Im Ursprünglichen wohnen drei Einheiten,
außer diesen kann nichts existieren.

Diese sind das Gleichgewicht, die Quelle der Schöpfung:
ein Gott,
eine Wahrheit,
ein Ort der Freiheit.
Drei kamen aus den Dreien des Gleichgewichts:
alles Leben,
alles Gute,
alle Macht.
Drei Qualitäten von Gott sind in seinem Haus des Lichts:
Unendliche Macht,
unendliche Weisheit,
unendliche Liebe.
Drei Mächte sind den Meistern gegeben:
Böses zu transmutieren,
dem Guten zu helfen,
Unterscheidungsvermögen.

Drei Dinge zu tun kommt Gott nicht umhin:
Macht,
Weisheit und
Liebe zu manifestieren.

Drei Mächte sind es, die alle Dinge erschaffen:
Göttliche Liebe, die vollkommenes Wissen besitzt,
Göttliche Weisheit, die alle möglichen Mittel und Wege kennt,
Göttliche Macht, vom vereinten Willen der Göttlichen Liebe und Weisheit erfüllt.

Drei Kreise (oder Zustände) der Existenz gibt es:
den Kreis des Lichts, wo nichts als Gott wohnt, und den nur Gott durchqueren kann;
den Kreis des Chaos, wo alle Dinge naturgemäß vom Tod auferstehen;
den Kreis des Gewahreins, wo alle Dinge dem Leben entspringen.

Alle belebten Dinge haben drei Seinzustände:
Chaos oder Tod,
Freiheit im Menschsein und
Glückseligkeit des Himmels.

Drei Notwendigkeiten kontrollieren alle Dinge:
der Anfang in der großen Tiefe,
der Kreis des Chaos,
die Reichhaltigkeit im Himmel.

Drei sind es der Wege der Seele:
Mensch,
Freiheit,
Licht.

Drei Hindernisse gibt es:
mangelndes Bestreben, Wissen zu erwerben;
Nichtanbindung an Gott;
Anbindung an das Böse.

Im Menschen sind diese Drei manifest.
Drei Könige der inneren Macht,
drei Kammern der Mysterien,
gefunden und doch nicht gefunden
im Körper des Menschen.



Höre jetzt von dem, der befreit ist, ins Licht hinein befreit aus der Knechtschaft des Lebens. Wissend, dass die Quelle aller Welten offen sein wird, Ja, sogar die Tore von Arulu sollen nicht verschlossen sein. Doch beachte, oh Mensch, der du den Himmel betreten möchtest, Wenn du nicht würdig bist, wäre es besser für dich, ins Feuer zu fallen. Wisse, dass die Himmlischen durch die reine Flamme gehen. Bei jeder Umdrehung der Himmel baden sie in den Brunnen des Lichts.

Lausche, oh Mensch, diesem Geheimnis: Vor sehr langer Zeit, bevor du ein Menschgeborener warst, wohnte ich im alten Atlantis. Dort im Tempel trank ich von der Weisheit, die als Lichtbrunnen vom Residenten ausgeschüttet wurde. Ich gebe den Schlüssel des Aufstiegs zur Lichtgegenwart in der Großen Welt. Ich stand vor dem Heiligen (Einen), der in der Blume des Feuers thront. Er war verschleiert durch die Blitze der Finsternis, sonst wäre meine Seele durch die Herrlichkeit zerschmettert worden.

Aus seinem Schemel unter den Füßen seines diamantförmigen Thrones flossen vier Flammenflüsse, flossen durch die Wolkenkanäle in die Menschenwelt. Die Halle war voller himmlischer Geister. Der Sternenpalast war ein Wunder aller Wunder. Über dem Himmel waren die Geister wie ein Regenbogen aus Feuer und Sonnenlicht geformt. Sie sangen vom Ruhm und der Herrlichkeit des Heiligen Einen. Dann kam aus der Miete des Feuers eine Stimme: „Sieh die Herrlichkeit der Ersten Ursache.“ Ich erblickte dieses Licht hoch über aller Finsternis und es spiegelte sich in meinem eigenen Wesen. Ich erreichte sozusagen den Gott aller Götter, die spirituelle Sonne, den Herrscher der Sonnen-Sphären.

Wieder kam die Stimme: „Es gibt EINEN, eben den ERSTEN, der hat keinen Anfang, der hat kein Ende; der alle Dinge geschaffen hat, der alles REGIERT, der GUT ist, der GERECHT ist, der ERLEUCHTET, der ERHÄLT.“

Dann ergoss sich vom Thron eine starke Strahlung, die mit ihrer Kraft meine Seele umhüllte und anhob. Rasch bewegte ich mich durch die Räume des Himmeln. Mir wurde das Geheimnis aller Geheimnisse gezeigt, das geheime Herz des Kosmos. Ich wurde zum Land von Arulu getragen, stand vor den Herren in ihren Häusern. Sie öffneten das Tor, damit ich einen Blick vom Ur-Chaos erhaschen konnte. Meine Seele erschauderte vor der Schreckensvision und wich vor dem Ozean der Finsternis zurück. Da erkannte ich die Notwendigkeit der Schranken, sah den Sinn der Herren von Arulu. Nur sie konnten sich dank ihres unendlichen Gleichgewichts dem hereinstürzenden Chaos in den Weg stellen, nur sie konnten Gottes Schöpfung schützen.

Dann ging ich um den Kreis der Acht herum und erblickte all die Seelen, welche die Finsternis besiegt hatten. Ich sah dort, wo sie wohnen, die Herrlichkeit des Lichts.

Ich sehnte mich danach, in ihrem Kreis Platz zu nehmen, aber ich sehnte mich auch nach dem Weg, den ich gewählt hatte, als ich in den Hallen von Amenti stand und die Arbeit wählte, die ich tun wollte.

Ich ging von den Hallen von Arulu hinunter in die Erdsphäre, wo mein Körper lag. Ich erhob mich von der Erde, wo ich geruht hatte. Ich stand vor dem Residenten und gab mein Gelöbnis, auf mein großes Recht so lange zu verzichten, bis meine Arbeit auf der Erde vollendet und das Zeitalter der Dunkelheit vorbei sein würde.

Höre, oh Mensch, auf die Worte, die ich dir geben werde. In ihnen wirst du die Essenz des Lebens finden. Bevor ich zu den Hallen von Amenti zurückkehre, wirst du die Geheimnisse aller Geheimnisse gelehrt bekommen, wie auch du zum Licht aufsteigen kannst. Bewahre und behüte sie, verbirg sie in Symbolen, damit gewöhnliche Menschen darüber lachen und auf sie verzichten werden. Du sollst in jedem Land die Mysterien erschaffen. Mach den Suchenden das Betreten des Weges schwer. So werden die Schwachen und Schwankenden abgewiesen. So werden die Geheimnisse verborgen und beschützt, erhalten bis zurzeit, da das Rad herumgedreht wird.

Durch die dunklen Zeiten hindurch wird mein Geist wartend und beobachtend im tief verborgenen Land verharren. Wenn jemand alle äußeren Prüfungen bestanden hat, dann rufe mich mit Hilfe des Schlüssels, den du hältst. Sodann werde ich, der Einweiher, antworten und aus den Hallen der Götter in Amenti herauskommen. Ich werde den Eingeweihten empfangen und ihm die Worte der Macht geben.

Höre und erinnere dich dieser warnenden Worte: Bringe mir keinen, dem es an Weisheit mangelt, der unrein ist im Herzen oder schwach in seiner Absicht. Sonst werde ich dir deine Macht nehmen, mich von meinem Schlafplatz zu rufen.

Gehe hinaus und besiege das Element der Dunkelheit. Verherrliche in deiner Natur deine Lichtessenz. Nun gehe hinaus und rufe deine Brüder, damit ich die Weisheit weitergeben kann, die deinen Weg erleuchten soll, wenn meine Gegenwart weg ist. Komm zu der Kammer unter meinem Tempel. Iß nichts, bis drei Tage vorbei sind. Dort werde ich dir die Essenz der Weisheit geben, damit du mit Macht unter den Menschen leuchtest. Dort werde ich dir die Geheimnisse geben, damit auch du zu den Himmeln aufsteigen kannst; damit du in Wahrheit wie in der Essenz ein Gott-Mensch sein wirst. Geh jetzt und lass mich allein, während ich jene rufe, die du kennst und bis jetzt doch nicht kennst.

Smaragdtafel von Thoth – Tafel XIV

Bearbeitet von R. Kaltenböck-Karow, Wissenschaftsautor

10. 09. 2016

Tafel XIVDas Gesetz von Ursache und Wirkung

Wir erkennen in der Tafel VIX eine Zusammenfassung des bisher gesagten wie die Einleitung zum Schlußakkord.

Wir erkennen hier aber die in den christlichen Religionen wiederkehrende „Dreifaltigkeit“ in unterschiedlicher Ausprägung wiedergegeben. Und wer erkennen die in allen Überlieferungen liegende Grundinformation von Wissensbringern und Wesenheiten wie Hochzivilisationen vor unserer Menschheit, also anderem Menschheiten, die den Weg der Vergeistigung erreicht haben.

Ein Weg, der nach der heutigen Quantenforschungstheorie nicht mehrt ausgeschlossen werden kann. Wir können also erfahren, das Alles schon erforscht war und wir Hinweise in unserer Geschichte erhalten haben, die in Teilen noch im Verborenen liegen und der Hebung dieser Schätze harren, die uns die Schlüssel zum Universum eröffnen, die weit über unsere Vorstellungen wie unseres heutigen Forschungsstandes wie der daraus sich ergebenden Möglichkeiten, neue Wege bieten.

Denn in diesen Schlüsseln wie der darin begründeten Wissensweisheit, dürften auch die Techniken offenbart werden, die uns mit körperlichen Raumschiffen, die Entfernungen im Universum überbrücken lassen.

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