und noch einmal Atlantis……

Die erklärlichen Unerklärlichkeiten des Atlantismythos

nach einem lexikonischen Zusammenfassung der Dinge von Joscelyn Godwin (Jg. 2011)

Nachbearbeitung von R. Kaltenböck-Karow,

den 20. 11. 2016

Mit diesem Buch haben wir einen relativ aktuellen Überblick über die wesentlichen Bücher wie Stand zur Atlantisforschung aller Kategorien. Von der rein wissenschaftlichen Betrachtungsweise bis hin zur esoterischen Betrachtungsweise und Alles, was dazwischen liegen mag.


Atlantis – Kirchners…..

Hier sind alle wesentlichen Veröffentlichungen, speziell die des international bekannten Bereiches versammelt und in Kurzform ihrer Inhalte beschrieben in einer hervorragend aussagekräftigen wie neutralen Fassung durch den Autor. Im Wesentlichen kommen jedoch anerkannte Wissenschaftler zu Worte aus dem universitären Bereich, bis auf wenige Ausnahmen wie z.B. Hankock oder Bauval etc.. Und es sind hier überaus interessante wie unterschiedliche Ansätze der Atlantisforschung in einer angenehmen Übersicht zu erfahren. Alle haben aber auch Eines gemeinsam, es traut sich von diesen Autoren in dieser Frage Niemand an einen raumübergreifenden Zusammenhang heran, der eigentlich aufgrund so vieler Forschungen auf der Hand liegen sollte. Alle hier erfaßten Autoren bleiben getreu ihrer Disziplinen oder Vorgaben resp. Dogmatreue dabei, die Atlantisforschung wird nur aus irdischer Sicht behandelt und weist nur irdische Zusammenhänge auf. Es wird nicht einmal Ansatzweise darauf verweisen, das der Mythos Atlantis, den Platon nicht erfunden hat sondern aus altägyptischen Quellen erfuhr und mit nach Europa brachte, einen Bezug zu einer Vergangenheit haben könnte, die außerhalb einer rein irdischen Entwicklungsgeschichte angesiedelt ist resp. als Möglichkeit gesehen werden sollte. Das macht die tolle Arbeit leider ein wenig schwächer, als sie hätte sein können.

Alle hier genannten Autoren, egal wie begründet, und die Begründungen sind hervorragend wie in Teilen wirklich bestechend, werden so um die ca. 10.500 bis 13.000 Jahre wie davor angesiedelt und in ein Untergangsszenario gebracht, welches letztendlich jedoch nicht ganz stimmig ist. Denn hier wird ein globales Ereignis in einen Zeitrahmen gepreßt, das einmal unterschiedliche Ereignisse voraussetzt wie es aber auch von den Zeitfenstern her nicht sein kann.

Hier wird in Teilen ein Meteoreinschlag angenommen, der dann Erdeinbrüche bewirkte wie das Ende der Würmeiszeit begründet und somit eine Art Sintflut auslöste und dabei die dann folgende Regenperiode als Ergebnis dieser Doppelkatastrophe beschreibtn (Sintflut). Das jedoch sind Alles nur Vermutungen, die eben von diesen Forschern versucht werden nun mit Belegen zu untermauern. Dabei passiert Folgendes: die Belege sind mehrheitlich in der Tat vorhanden, bis auf den Meteoreinschlag zur besagten Zeit mit den vor geschilderten Folgen. Sie sind jedoch letztendlich nicht mit der Geschichte Platons in Einklang zu bringen. Letztendlich sagen dann auch folgerichtig eine Gruppe der Forscher, daß es Platons Atlantis nie gegeben hat. (S. 50)

Wenn also aufgrund von unerklärlichen Erklärlichkeiten der Atlantssage jegliche historische Realität abgesprochen wird, beibt dennoch die Faszination darüber erhalten.

Schauen wir noch einen Blick auf die Bejaher von Atlantis und lassen Sie mich hier zitieren:

„…..eine neue Studie dreier Wissenschaftler (S. 34) (76 – Richard Firestone, Allen West und Simon Warwick-Smith) bestägit die katastrophistische Theorie dieser Atlanis-Forscher. Dennoch verdichten sich Indizien aus vielen Quellen auf ein Datum vor etwa dreizehntausend Jahren, also circa 11…o v. u. Z. Richard Fireston (Kernphysiker am Lawrence Berkeley National Larotory) und seine Co-Autoren schöpfen aus einer Unmenge materfieller Indizien und entwicklen daraus folgendes Szenario: 41.000 PB (Jahre before present = vor der Gegenwart) erplodierte in Erdnähe eine Supernova. 34.000 BP erreichte die erste Schockwelle mit Strahlung, Kometen- und Asteroiden-Einschlag die Erde. 16.000 BP trat das „Hauptereignis“ ein, mit zahlreichen Einschlägen kometenähnlicher Objekte auf der nördichen Hemisphäre. (77 Ebendorf, S. 147) Dadurch entstanden die als Carolina Bays bekannten Senken. Das Ereignis löste Erdbeben, Grundfeuer, Klimaveränderungen, Schwankungen im Magnetfeld sowie erhöhte Strahlung“ aus und setze außerdem der Eiszeit ein Ende – mit allen damit verbundenen Veränderungen, wie dem Anstieg des Meeresspiegels, Überschwemmungen und so weiter. Wenn es überhaupt je eine Blütezeit eines prähistorischen „Atlantis“ gegeben hat, dann liefert dies einen unanfechtbaren Grund für deren Ende.

Soweit als Zusammenfassung die Kernaussagen des bis hier gelisteten Forschungstandes. Aber auch der zuletzt genannte Beispielgrund ist eben eine Vermutung und ist auch nicht in Deckung mit der eigentlichen Aussage von Platon zu bringen. Hierbei darf nie vergessen werden, Platon ist nur ein Erzähler einer Überlieferung aus der Wissensbewahrschule der Ägypter. Und diese Wissensbewahrschule hat Vergangenheiten wie Ereignisse über die Jahrtausende konserviert, die durch die Weitergabe letztendlich in fast unverständlichen wie magisch-religiös anmutenden Verklausulierungen erhalten blieben.

Es gibt noch weitere Thesen zu Atlantis. Hier sei auf die beachtenswerten Untersuchungen eines Dieter Bremers verwiesen, der stark umstritten ist. Dennoch sind seine Forschungen mit gleicher Berechtigung zu versehen, wie alle Anderen. Denn er hat anhand von Schriftbelegen und Kernaussagen zu alten Überlieferungen herausgefunden, es gab in der Tat in grauer Vorzeit, weit vor der Sintflut wie auch der heutigen Zivilisationsmenschheit Ereignisse in der Historie der Geschichte, die im Zusammenhang mir Raumstationen (Häuser im Firmament etc.) stehen und vergangen sind. Er legt nun den Hauptsitz der Atlanter in so eine Orbitstation mit eben den Namen Atlantis (andere nennen hier auch Babylon als Hauptsicht) die ihr Pedant als irdische Städte dann mit gleichen Namen belegten. Aber auch diese Theorien, die eine Menge Wissen zusammentragen, sind nicht auf die Platonüberlieferungen aus Ägypten zu übertragen, da dort Dinge genannt sind, die einfach nicht zutreffen können.

Hierbei müssen wir zwei der wichtigsten Aussagen der Überlieferung Platons aus ägyptsichen Quellen berücksichtigen: 1. die Aussage vor den Toren des Herakles und 2. die Sonne ging in jener Zeit dreimal am Tage auf und unter.

Wir wissen zwischenzeitlich aufgrund vergleichender Forschungen der Archaoelogien, die meisten einst als mytische Aussagen alter Legenden abgelehnten Dinge, haben sich zwischenzeitlich letztendlich immer wieder als im Kern als Wahr herausgeschält. Mit diesem Wissensansatz ist auch die Überlieferung des Platon aus ägyptischen Quellen zu besehen.

Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb, ist die Sichtweise „vor den Toren des Heraklon“ doppelzüngig. Denn die Sichtweise aus dem Standort Ägypten in Richtung Herakles kann mit „vor“ also im Mittelmeerraum angesiedelt sein wie aber auch, je nach Sprachstandort mit „vor“ im Atlantik. Schauen wir uns nun die Aussage „die Sonne ging dreimal des Tages auf und unter“ an, so haben wir hier eine Aussage, die mit den bisherigen Zeitangaben der Forscher um Atlantis, die so um ca. 10 – 13.000 Jahre angesiedelt sind, überhaupt nicht in Einklang zu bringen sind.

Lösen wir diese beiden Fragestellungen einmal auf, so bekommen wir annähernde Antworten, die jedoch der klassischen Archaeologie wahrscheinlich überhaupt nicht schmecken werden:

zu 1.: hier müssen wir uns die geologischen Gegebenheit des Mittelmeerraumes anschauen wie der Veränderungen von Küstenlinien einmal aus der Sicht des Meeresanstieges wie aber auch aus der Sicht der Plattentektnonik, die die afrikanische Platte ein wenig verdreht in Richtung der Unterschiebung unter die eurasische Platte bewegt. Das ist nun wirklich kein Geheimnis mehr. Beide Ereignisse jedoch weisen auf Zeiträume hin, die allein aus diesen Gründen schon von wahrscheinlichen hunderttausenden von Jahren sprechen.

Zu 2: hier haben wir ein Hinweis auf ein Geschehen eines Vorfalles in grauer Vorzeit, der in der Tat auf einen Einschlag resp. einen Vorbeiflug eines Großkörpers wie eines Planetoiden in unmittelnaher Nähe der Erde beschreibt, die die Erde ins rotieren nötigte. Allein diese Vorstellung zwingt zu Überlegungen von Ereignissen, die wie auch in Nr. 1. das Zeitfenster von maxiamal 13.000 Jahren, die Atlantis in die Homo Sapiens Sapiens -Ähra legt, aufheben wie verneinen.

Speziell die Vermutung aus dem oben genannten Szenario der Explossion einer Supernova mit dem dort geschilderten Szenario, wird den Mars ebenso erwischt haben. Insoweit ist der Gedanke interessant, da ja belegt ist, der Mars hat eine verlorene Zivilisation, die mit der irdischen korrespondierte. Der Mars weist aber auch unleugbare Spuren einer Superkatastrophe auf, die eben auf einen bereits nachgewiesenen Einschlag ohne Zeitangabe verweist mit einer Größenordnung von ca. 450 km im Durchmesser und mit einer Tiefe von bis zu 70 km und mehr, wie einer Einschlagsgeschwindigkeit von ca. 70.000 Hkm. Wir hätten hier also, vorausgesetzt der obige Artikle zu Atlantis hätte einen realen Hintergrund, auch eine Angabe des Vergehens der Marszivilisation. Diese Angaben kolledieren jedoch wiederum mit anderen Funden und Überlieferungen, die ein etwas anderes Szenario dieser Ereignisse mit Hinweis auf andere Zeitfenster erkennen lassen.

Alles in Allem könen wir also davon ausgehen, ja, die Überlieferungen stimmen dem Grund nach, beschreiben jedoch ein unverstandenes Szenario der Vergangenheit irdischer Entwicklungen die solange zurück liegen, das sie bis heute weder einzuordnen sind als das sie auch nicht unserer Menschheit zuzuordnen wären. Denn sie fanden 1. vor der Sintflut statt, also in vorägyptischer heutiger Pharaonen-Zeit wie sie 2. eher zu der Zeit der Zyklopenmegalith-Kulturen zu zählen sind, deren Fragmente wir heute als unerklärliche Reste überall auf Erden finden, die aber auch zeitlich auf Fenster hinweisen, die mit unserer Eigenentwicklung zur Zivilisatonsentwicklung, eher weniger zu tun haben. Auch wenn es so aussieht, das es dort Überschneidungen gegeben haben könnte.

Hier haben wir wiederum Hinweise von diesen Zeiträumen von Überschneidungen, die in Zeitfenster hineinreichen, die in die Millionen von Jahren zurückreichen und von der universitären Wissenschaft überhaupt nicht wahrgenommen werden. Obwohl Beweise wie auch Zusammenhänge zu Geschehnissen in der Frühentwicklung der Erde selbst, lange vorliegen. Und das belegt sich eben auch durch die Tatsache, sollte Nr. 2 Platons Aussager zutreffen, wir es mit Riesenzeiträumen zu tun haben dürften. Denn bis der Sonnenauf- wie -untergang wieder bei einmal des Tages angelangt sein dürfte, dürften eben auch Äonen von Zeiten vergangen sein.

 

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